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Wer Lewis Holtby beim Wintertransfer der Dewezet nicht verkaufte, hat sich mächtig verzockt

Tschüss, Schalke – bye, bye, Bundesligatrainer

Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

London lockt – ab nach England. Die meisten sind eigentlich erst immer im Sommer reif für die Insel, Lewis Harry Holtby nun schon im Winter. Plötzlich heißt es „Tschüss, Schalke“, aber auch gleichzeitig „bye, bye, Bundesligatrainer“. Und das wird viele Teilnehmer am Spiel der Dewezet mächtig wurmen. Immerhin noch rund 700 haben den 22-jährigen Spielmacher mit britischen Wurzeln im Kader und damit nun 10 Millionen Euro totes Kapital auf der imaginären Bank. Ärgerlich, denn so weit hätte es nicht kommen müssen. Vor allem auch deshalb, weil jeder Trainer beim erst zur Rückrunde abgelaufenen Wintertransfer noch die Möglichkeit zur Kaderkorrektur hatte und der vorzeitige Wechsel von Lewis Holtby zu Tottenham Hotspur eigentlich ein Dauerthema war. Leider verzockt liebe Sportfreunde, denn nun geht nichts mehr.

Richtig eng am Ball waren nur 222 Trainer. Sie investierten Holtbys Ablösesumme in der Transferperiode noch gerade rechtzeitig in frische Kräfte. Übrigens: Öfter als der nun Ex-Schalker wurde kein Mittelfeldspieler verkauft. Im Sommer lag er mit 971 Nominierungen noch auf Platz vier der Beliebtheitsskala. Ob der deutsche Nationalspieler jemals wieder in der Bundesliga auftaucht, bleibt ungewiss. Mit 108 Punkten hatte Holtby aber wenigstens einen würdigen Abschied.




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