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HSG Schaumburg-Nord verhilft dem Titelverteidiger zum Erfolg / Noch viel Leerlauf beim Gastgeber / HSG auf Platz vier

TS Großburgwedel gewinnt den Sparkassen-Schaumburg-Cup

Handball (hga). Der Sparkassen-Schaumburg-Cup war spannend wie noch nie, erst im letzten Spiel fiel die Entscheidung: Durch einen 26:21-Erfolgüber den SV Aue Liebenau verhalf der Gastgeber HSG Schaumburg Nord dem TS Großburgwedel zur Titelverteidigung.

"Zum zweiten Mal dabei, zum zweiten Mal gewonnen", TS-Coach Christoph Geis stellte knapp die Tatsachen fest. Aue-Coach Volker Kauffeldt war anschließend unerreichbar, dürfte aber mit der Turnierpremiere seiner Mannschaft mehr als zufrieden gewesen sein. Anerkennung und Lob gab es von allen Seiten für die Organisation der HSG. Insgesamt 70 Helfer hatte der Gastgeber an beiden Tagen im Einsatz. "Grill, Kuchen, Tresen und Organisation", zählte HSG-Vorsitzender Jörg Hasselbring die Arbeitsbereiche auf und dankte den Freiwilligen ausdrücklich für die geleistete Arbeit. 400 Zuschauer nutzten die Gelegenheit, sich schon einmal Appetit auf die kommende Saison zu verschaffen. Gastgeber HSG Schaumburg Nord zeigte am ersten Turniertag, dass da noch einige Baustellen offen sind. Die Integration der Neuzugänge ist noch nicht abgeschlossen, nur Christoph Kleine zeigte eine ansprechende Leistung. Yannick Nolte und Oliver Gümmer wirkten wie Fremdkörper in der Mannschaft. Verbandsligist MTV Braunschweig lieferte eine solide Leistung ab, der Regionalliga-Absteiger TSV Barsinghausen trat mit Licht und Schatten auf. Teils undiszipliniert undüberheblich startete Oberligist TS Großburgwedel in das Rennen um die Titelverteidigung, was TS-Coach Christoph Geis gar nicht gefiel. "Darüber haben wir geredet und es dann am zweiten Tag besser gemacht." Mit dem Verbandsliga-Aufsteiger SV Aue Liebenau erlebten die Fans eine Überraschung, einegeschlossene Mannschaftsleistung ließ manchen staunen. Am zweiten Tag setzte sich der Zweikampf zwischen Liebenau und Großburgwedel fort. Während die Braunschweiger wie schon am ersten Turniertag eine solide Leistung ablieferten, schafften die Barsinghäuser auch diesmal ein ausgeglichenes Verhältnis. Zwei Siege, zwei Niederlagen, für den momentanen Zeitpunkt kein schlechtes Zwischenergebnis. "Man kann es mit einem Befriedigend versehen", konstatierte TSV-Coach Thomas Engler. "Auf der anderen Seite waren da viele kleine Fehler, welche die Struktur zerstört haben", Engler war mit der Fehlerhäufigkeit nicht einverstanden. Dem Turnierneuling MTV Braunschweig war die Platzierung letztlich nicht wichtig. "Das Turnier gefällt mir", befand Hans-Jürgen Taube, Manager des Verbandsligisten. Seit zehn Wochen befände sich die Mannschaft jetzt in der Vorbereitung, das sei nicht unproblematisch. "Es ist für unsere junge Mannschaft schon fast zu viel des Guten", sinnierte Taube. Beim Titelverteidiger herrschteZufriedenheit ob einer wichtigen Erkenntnis. "In der Breite sind wir für die Saison auf allen Positionen mit oberligatauglichen Spielern doppelt besetzt", erklärte TS-Coach Geis, der an beiden Tagen auf Stammkräfte verzichten musste. Beim Gastgeber setzte sich das am Sonnabend gezeigte Bild fort, der Ausfall von Florian Günzel, Jan Juretzka und Patrick Daseking wurde nicht kompensiert, da fehlte Substanz im kreativen Bereich. "Erst gegen Liebenau hat die Mannschaft die richtige Einstellung gezeigt", HSG-Coach Claas Wittenberg war nicht so richtig zufrieden. "Wir haben es versäumt, die notwendigen Umstellungen durch Kampf wettzumachen", Wittenberg kündigte in diesem Bereich ein deutliches Nacharbeiten an. Die Einzelergebnisse: Sonnabend: TSV Barsinghausen - HSG Schaumburg Nord 23:21, TS Großburgwedel - MTV Braunschweig 21:20, SV Aue Liebenau - TSV Barsinghausen 31:28, MTV Braunschweig - HSG Schaumburg Nord 26:24, TS Großburgwedel - SV Aus Liebenau 25:25. Sonntag: TSV Barsinghausen - MTV Braunschweig 27:17, HSG Schaumburg Nord - TS Großburgwedel 21:25, MTV Braunschweig - SV Aue Liebenau 26:28, TSV Barsinghausen - TS Großburgwedel 20:28, SV Aue Liebenau - HSG Schaumburg Nord 21:26. Schlusstabelle: 1. TS Großburgwedel, 7:1 Punkte, 2. SV Aue Liebenau 5:3 Punkte, 3. TSV Barsinghausen 4:4 Punkte, 4. HSG Schaumburg Nord 2:6 Punkte, 5. MTV Braunschweig 2:6 Punkte.




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