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Kein Geld da: GbR für Bürgersolaranlage nicht gegründet / Zweiter Anlauf geplant

Trübe Aussichten für sonniges Projekt

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Enttäuschung bei den Initiatoren der Bürgersolaranlage: Trotz etlicher bekennender Interessenten haben sich nicht genug Teilhaber für eine Solaranlage gefunden. Die Gründung einer entsprechenden Betreiber-GbR ist ausgefallen.

Trübe Aussichten statt Sonne. Die von der "Lokalen Agenda 21" angeregte Bürgersolaranlage kann noch nicht gebaut werden. Zwölf Interessenten waren zu der geplanten GbR-Gründungsveranstaltung gekommen. Das reichte aber nicht. "Wir hätten nur rund 65 000 Euro zusam men bekommen", sagt Thomas Rector von der Initiative. Das sei für eine wirtschaftliche Photovoltaikanlage aber zu wenig. Erst ab 85 000 bis 90 000 Euro wäre die Anlage so groß, dass es sich für die Anteilseigner auch lohnen würde. "Eine gewisse Rendite möchten die Leute ja haben", meint Rector. "Wir konnten den Leuten aber keine qualifizierte Rendite versprechen." Rector ist enttäuscht. Bei der Informationsveranstaltung, die der geplanten GbR-Gründung vorangegangen war, hatten sich noch mehr Leute für eine Beteiligung interessiert. Sechs hatten aber lediglich ein unverbindliches Interesse bekundet und waren zu der folgenden Veranstaltung nicht mehr erschienen. "Die, dieda waren, wollen das aber immer noch machen", sagt Rector. Eine Möglichkeit, dass diese ihre Einlagen erhöhen, sieht er jedoch nicht. Es habe zwar eine Debatte über eine Erhöhung der Mindesteinlage gegeben, jedoch sei alles beim Alten geblieben. Die Mindesteinlage beträgt 2500 Euro. Die Initiatoren wollen einen neuen Anlauf starten und hoffen auf mehr Zuspruch. Da die Solaranlage auf einem Kindergartendach installiert werden soll (Mozartweg in Rodenberg), also auf einem Gebäude der Samtgemeinde, können sich selbstverständlich Bürger aller Gemeinden beteiligen, betont Rector. Notfalls möchte die Gruppe auch Investoren aus anderen Gemeinden aufnehmen, um das Projekt nicht sterben zu lassen. Bisher gingen die Initiatoren von einer Rendite von 4,3 Prozent aus. Falls sich keine weiteren Beteiligungen ergeben, soll eine neue Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ausgearbeitet werden, um zu ermitteln, ob die vorhandene Einlage auch reichen würde. Rector hat aber noch Hoffnung auf weitere Mitstreiter. Er kennt Beispiele, wo vergleichbare Vorhaben auch schleppend angelaufen seien. Am Ende sei dann dort doch genug Beteiligung zustande gekommen.



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