weather-image
Auch der dritte Konzertabend im Rockzelt Camp Balu sorgt für begeisterte Gesichter / 300 Besucher feiern ausgelassen

True Collins – „ein Gefühl wie vor 30 Jahren in der Disco“

Bad Münder (oe). Das Rockzelt Camp Balu an der Süntelstraße musste am Sonnabend gleich zwei Gewitter aushalten. Eines von oben, mit Wind und Regen und eines von innen. Letzteres wurde von True Collins fabriziert. Die Tribute-Band mit dem besonderen Faible für Genesis und Phil Collins brachte die rund 300 Besucher samt Zelt zum Beben. Daran konnten auch die drei kurzen Stromausfälle nichts ändern, deren schnelle Beseitigung jedes Mal für Begeisterungsstürme sorgte.

Sänger Tom Ludwig erfüllt mit seiner Band die hochgesteckten Erwartungen – das Publikum zeigt sich begeistert.  Fotos: oe

Optische Ähnlichkeiten der Akteure mit Phil Collins, Mike Rutherford, Tony Banks oder gar Peter Gabriel waren auf den ersten Blick nicht erkennbar. Wer aber die Augen schloss oder sich an die Tische im hinteren Bereich des Zeltes setzte, hatte sofort den Eindruck, die Altmeister der 70er und 80er wären höchstpersönlich nach Bad Münder gekommen.

„Einfach toll, ein Gefühl wie fast vor 30 Jahren in der Disco“, schwärmte Gaby Strehlow aus Flegessen. Ähnlich begeistert äußerte sich Irene Nossing aus Bad Münder: „Eine wunderbare Stimmung. Ich werde beim nächsten Konzert bestimmt wieder in das Zelt kommen“.

Schwüle Hitze, strömender Regen und durchgeweichter Matschboden vor der Würstchenbude beförderten noch den heimeligen Open-Air-Charakter dieses Events – ein Zelt ist halt keine Halle und hat seine ganz eigene Atmosphäre. Ganze Gruppen fanden sich zum ausgelassenen Feiern ein, darunter viele Mitglieder des SC Egestorf. Sänger Tom Ludwig scheute sich nicht vor der (mit-)grölenden Menge, sprang von der Bühne, gab bei „I Can´t Dance“ den Panther Dance. Aber auch Harald Eisert (Gitarre), Jörg Feser (Bass), Drummer Erik Schüßler und Keyborder Donovan Aston zeigten sich als Meister der Performance mit teilweise akrobatischem Einsatz auf und vor der Bühne. Auch ihr musikalisches Repertoire ging über Klassiker wie „In The Air Tonight“ und „Follow You, Follow Me“ hinaus. Als Kontrastprogramm ließen sie es zwischendurch auch mit „Highway To Hell“ oder „Smoke On The Water“ krachen.

Auch die körperliche Konstitution der Formation war beeindruckend. Fast drei Stunden ohne Pause dauerte der Gig im Rockzelt – das Publikum honorierte diesen Einsatz mit viel Beifall.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt