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Dieter Mast zum 126. Mal dabei - "das ist einsame Spitze"

Trotz Urlaubszeit keine Not: DRK zählt 162 Blutspender

Rinteln (sb). Trotz Urlaubszeit herrscht bei den Blutspenden in Rinteln keine Not: 162 Spender sind am Dienstag in die Kreishandelslehranstalt zur Blutspende gekommen, darunter 16 Erstspender. Mit dieser Beteiligung ist Irmtraut Exner, zweite Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Rinteln, zufrieden: "Wir können auf unsere Spender zählen."

Je ein halber Liter Blut wird den Spendern abgezapft. Die 81 Liter wurden noch am gleichen Abend ins Blutspendezentrum nach Springe transportiert. "Vollkonserven werden allerdings nur noch im Ernstfall verabreicht", erklärt Irmtraut Exner - die Blutkonserven würden in der Zentrifuge und durch weitere Verfahren in ihre Bestandteile zerlegt: Blutplasma, rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen. Die konzentrierten Präparate können dann verabreicht werden - das gespendete Blut wird also optimal ausgenutzt. Auch der Spitzenreiter ist an diesem Nachmittag wieder mit dabei: Zum 126. Mal spendet Dieter Mast sein Blut. Da staunt selbst die erfahrene Blutspende-Organisatorin: "Einen solchen Rekord habe ich noch nie erlebt!", sagt Irmtraut Exner. Dagmar Hielscher bekommt heute ihren ersten Präsentkorb überreicht - zum 25. Mal hat sie Blut gespendet. Die übrigen Jubilare: Angelika Schierhölter, Werner Wallbaum, Stephan Grüger, Andreas Bergmann und Egon Könnecke. Der Erfolg der Spendenaktion liegt dabei wohl nicht zuletzt an der liebevollen Betreuung: 30 Frauen helfen Irmtraut Exner dabei, Brötchen und Salate für das üppige Buffet vorzubereiten und die Spender im Ruheraum zu betreuen. Das sei auch wichtig, betont Exner, denn: "Besonders die Erstspender sind manchmal noch ein bisschen blass um die Nase." Mit der Kooperation ist sie generell zufrieden, "Plakate aufhängen, Flyer verteilen - in den Rintelner Geschäften alles kein Problem". Und: "Meine Frauen", sagt sie, " die sind sowieso 'ne Wucht." In Deutschland werden täglich 15 000 Blutspenden benötigt, der wichtigste Lieferant dafür ist das Rote Kreuz. Daher freut Irmtraut Exner sich über jeden Neuankömmling, denn schließlich könne man, erklärt sie, "mit einer Blutspende vier Leben retten". Übrigens: Eine Blutspende ist gesundheitlich unbedenklich, bis zu sechsmal jährlich kann eine Blutabnahme vorgenommen werden - inklusive kostenlosem Gesundheitscheck vorab.




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