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Trotz Tibet - Olympia-Boykott ist keine Lösung

Rinteln (rd). In Arenen soll der Wettkampf ums "Gold" stattfinden, doch der derzeitige Austragungsort der Diskussionen rund um Olympia 2008 ist auch die politische Bühne. China - ein Land, das die von den Vereinten Nationen aufgestellten Menschenrechte missachtet und mit Waffen gegen nach Unabhängigkeit strebende, teils gewaltbereite Tibeter vorgeht. Von einem möglichen Boykott der Sommerspiele aber hält der Weltklasse-Ruderer Michael Ruhe nichts: "Natürlich bin auch ich für die Einhaltung der Menschenrechte, und die Situation in Tibet ist schlimm. Aber Sportler trainieren nun einmal ein Leben lang, um dann vielleicht einmal an Olympischen Spielen teilnehmen zu können. Und wenn ihnen dann aus politischen Gründen ein Start verwehrt wird, wäre das eine dramatische, eine ganz bittere Entscheidung", so der ehemalige Schlagmann des Deutschland-Achters, der bei den Spielen 2004 in Griechenland Vierter wurde. Ruhe: "Vielleicht können ja die Athleten die Spiele in Peking als Plattform nutzen, um auf die Missstände in Tibet aufmerksam zu machen."

Annemarie Gesche, Ute Borrmann, Waltraud Bauer und Martina Geric


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