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Trotz Nebels war die Treibjagd im Süntel ein Erfolg

BAD MÜNDER. Das Wetter meinte es am Wochenende nicht gut mit den Jägern rund um den Süntel. Dennoch zeigt sich Kreisjägermeister Jürgen Ziegler mit dem Ergebnis der revierübergreifenden Jagd zufrieden: 55 Wildschweine konnten erlegt werden, Rehe aufgrund des Nebels nur wenige. Die nächste Jagd findet im Herbst statt.

Die nächste Treibjagd steht erst wieder im Herbst an. Symbolfoto: DJV
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Zweieinhalb Stunden lang begaben sich am Sonnabend die Reviere rund um den Süntel auf Jagd nach Rehen und Wildschweinen – viele Rehe gerieten den Jägern dabei allerdings nicht vor die Büchse. „Es war sehr neblig“, berichtet der Kreisjägermeister. „Deshalb war das Sicht- und Schussfeld eingeschränkt und es wurden nur wenige Rehe geschossen.“

Besser waren die Zahlen hingegen bei den Wildschweinen: 55 Tiere konnten erlegt werden – „angesichts der Wetterlage ist das gut“, sagt Ziegler.

Auch hatten weniger Jäger als ursprünglich vorgesehen an der Jagd teilgenommen. Diese hätte nämlich bereits vor einem Monat stattfinden sollen. Aufgrund des Absturzes eines Flugzeuges im Dezember und der damit verbundenen Suche im Süntel musste der Termin damals jedoch kurzfristig verschoben werden. „Das war natürlich berechtigt“, sagt Ziegler. „So eine Suche geht selbstverständlich vor.“

Mit etwas geringerer Teilnehmerzahl wurde die Schwarzwildjagd nun ausnahmsweise im Januar nachgeholt. Die nächsten großen Jagden im Süntel finden erst wieder im Herbst statt.

Doch auch in der Zwischenzeit würden Wildschweine weiter geschossen, sagt Ziegler. Unter anderem würde hier die Methode der Lockfütterung, die sogenannten Kirrung, eingesetzt, erklärt der Kreisjägermeister. Dabei würden kleine Mengen Futter, wie etwa Mais, ausgestreut, zu denen die Wildschweine dann hinziehen.

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