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Grünes Licht für AQB-Projekt

Trend: Drei Klassen an Schulzentren

Helpsen/Lindhorst (gus) . Die Anmeldezahlen in den Haupt- und Realschulen Helpsen und Lindhorst spiegeln den allgemeinen Trend an den beiden Schulformen wider. Beide Einrichtungen starten mit jeweils drei Klassen in Jahrgang fünf.

Am Schulzentrum Helpsen wurden nach Worten von Schulleiter Jürgen Eggers 13 Hauptschüler angemeldet. Logischerweise gehen alle in dieselbe 5. Klasse. Damit liegt der Hauptschulzweig in etwa im Trend der Vorjahre. 2007 waren 19, 2006 waren 14 Hauptschüler aufgenommen worden. Eine signifikante Steigerung erwartet Eggers für den neuen Jahrgang nicht. Die Zahl der Rückläufer aus der Realschule halte sich erwartungsgemäß in Grenzen. Dort seien zwar zahlreiche Jungen und Mädchen mit Hauptschul-Empfehlung in Klasse fünf angemeldet worden. Diese würden jedoch gezielt gefördert. "Vielleicht haben wir nächstes Jahr im 6. Jahrgang dann 15 oder 16 Hauptschüler", schätzt Eggers. Der Helpser Realschulzweig bekommt zwei 5. Klassen hinzu. Beide sind allerdings auch randvoll: 62 Schüler werden auf die beiden Klassen verteilt. Eine Aufgliederung in drei Klassen geben die Zahlen laut Eggers nicht her. Trotz der anhaltenden Anmelde-Flaute blickt der Schulleiter optimistisch in die Zukunft. Auch weil am letzten Ferientag grünes Licht für ei ne neue AQB-Klasse gegeben worden ist. Damit kann das im Juli erfolgreich abgeschlossene Förderprojekt für lernschwache Hauptschüler dieses Mal volle zwei Jahre laufen. Eine AQB-Klasse wird in Jahrgang acht eingerichtet. Dennoch plant man am Schulzentrum Helpsen nicht eindimensional. Auch die Möglichkeit, als IGS weiterzuarbeiten, wird in Betracht gezogen. Eine inoffizielle Planungsgruppe befasst sich nach Angaben Eggers' mit Vorbereitungen für den Fall, dass ein entsprechendes Signal von der Landesschulbehörde kommt. An der Lindhorster Magister-Nothold-Schuleähneln die Anmeldungen für den 5. Jahrgang denen von Helpsen. 14 Schüler bilden die einzige 5. Hauptschulklasse. Im Realschulzweig gehen zwei neue Klassen an den Start. 59 Jungen und Mädchen werden auf eine 29er- und eine 30er-Klasse aufgeteilt. Die neue Schulleiterin, Ulrike Rehn, sieht die Zahlen - genau wie Eggers - als dem Trend entsprechend an.




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