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Ortsrat trifft sich zur interfraktionellen Sitzung / Regelmäßige Begehungen geplant / Erneute Müllablagerungen

Treidelpfad:Über Alternativen wird noch verhandelt

Engern (clb). Eine eher ungewöhnliche interfraktionelle Sitzung hat es beim Ortsrat Ahe-Engern-Kohlenstädt am vergangenen Sonnabend gegeben: Bei stürmischem Regenwetter haben sich neun der elf Mitglieder getroffen, um mit Regenjacken, Schirmen und Gummistiefeln den Treidelpfad entlang der Weser zu erkunden.

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Mit dabei war auch Ortsbürgermeister Dieter Horn, der den Sinn dieser Versammlung erläutert: "Wir haben uns hier heute getroffen, damit auch die neuen Ortsratsmitglieder die Umgebung und vor allem den Treidelpfad einmal richtig kennen lernen." In Zukunft sind solche Begehungen regelmäßig geplant. Der Treidelpfad, der früher landwirtschaftlich genutzt wurde und nun beliebter Sport- und Freizeitweg ist, beschäftigt den Ortsrat schon lange. Denn wenn das geplante Kieshafenbecken der Firma Eggersmann gebaut wird, müsste der Pfad unterbrochen werden - wogegen sich Ortsrat und Dorfbewohner strikt wehren. Die Errichtung eines Alternativweges ist schon länger im Gespräch. Der Ortsrat könnte sich beispielsweise eine Weiterleitung des Treidelpfades bis nach Ahe gut vorstellen. Vor allem dann, wenn die Weserschlachte wieder bewirtschaftet werde, so Dieter Horn. Über diese und andere Möglichkeiten werde im Moment aber noch verhandelt. Fest steht aber, dass der Pfad für Fahrzeuge weiterhin unzugänglich bleiben soll. Doch auch die Müllablagerungen im Dorf (wir berichteten) beschäftigen den Ortsrat weiterhin. "Die Firma Eggersmann hat die Asbestplatten zwar beseitigt, dafür wurden in der vergangenen Woche zerschlagene Möbel und hunderte von leeren Flaschen zwischen dem Ortsausgang und dem Gut Neelhof gefunden", berichtet Horn. Von den Tätern fehlt noch immer jede Spur.



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