weather-image
33°
Boule ist alles andere als ein "Rentnersport"

Treffsicher mit den kleinen Stahlkugeln

Ahnsen (sig). Glaube niemand, das Boulespiel sei nur etwas für die älteren Jahrgänge. Weit gefehlt! Das Turnier, das der SPD-Samtgemeindeverband in Ahnsen ausrichtete, bewies etwas anderes. Immerhin waren 32 Jungen und Mädel der Einladung zu diesem Ferienspaß gefolgt. Im "Bouledrom" ging dann auch richtig die Post ab, als die acht Viererteams ausgelostwaren und zu den Metallkugeln griffen.

Das Siegerteam nimmt seine Pokale von Jens Dütsch entgehen.

Da war viel Ehrgeiz zu spüren, nicht schon in der Vorrunde auszuscheiden. Um das zu schaffen, mussten mehr Spiele gewonnen als verloren werden. Wie stark das Feld wirklich war, zeigte sich an der Tatsache, dass ein Team, das in der Vorrunde nur einmal verlor, am Ende nur Platz vier belegte. "Wir haben den Mannschaften nur Nummern gegeben und darauf verzichtet, sie mit irgendwelchen Fantasienamen zu versehen; das wäre auch zu viel Schreibarbeit gewesen", sagte uns Turnierleiter Jürgen Schmökel. Bei der Organisation halfen ihm als Schiedsrichter Heinz Grabbe, Wilma Kolbe, Peter und Patrick Buschmeier sowie Günter Stühm. Ein großes Dankeschön richtete Schmökel am Schluss des vierstündigen Turniers an Jens Dütsch, den Leiter der Sparkassenfiliale in Bad Eilsen, für das Stiften von insgesamt zwölf Pokalen. Gespielt und gekämpft wurde mit allen (legalen) Mitteln. Klaudia Kurlanz trat sogar mit einem Helm an. Ihre Begründung: "Den habe ich schon bei einer Mathematikarbeit aufbehalten, für die ich eine Eins bekam; vielleicht hilft er mir auch hier." Sie gewann zwar fünf von sechs Spielen, aber zum Turniersieg reichte es trotzdem nicht ganz. Den Turniererfolg holte sich die Mannschaft sieben mit Jannik Schulte, Kristina Lehmann, Lukas Meier und Timo Funke. Auf dem zweiten Platz landete das Team acht mit Tjark Ostermeier, Laura Hussong, Jasmin Tänzer und Samantha Müller. Platz drei belegte Mannschaft eins mit Christiane Gerasch, Joanne Thies, Marie Schneidewind und Christian Becker. Alle Teams, die in der Zwischenrunde ausgeschieden waren, landeten auf dem vierten Rang. Auch sie gingen nicht leer aus. Für alle gab es kleine Präsente.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare