×
Keine Ängste schüren, sondern Probleme anpacken

Trauriges Schauspiel

Ist das die Richtung, in die die Rintelner CDU unter Matthias Wehrung gehen will? Angstmacher statt Mutmacher werden? Diffuse Sorgen schüren statt konkrete Probleme lösen? Das ist nicht die CDU, wie wir sie unter Merkel erleben. Das ist nicht die CDU, die Rinteln in diesen Tagen braucht. Und das sind nicht die engagierten CDU-Mitglieder, wie man sie sonst im Rintelner Stadtbild erlebt.

Autor:

von Jakob Gokl

Alle Politiker sollten sich an ihre Rolle als Verantwortungsträger erinnern. Wir Rintelner werden nicht die Situation in Syrien oder dem Balkan lösen. Wir werden noch nicht einmal die Entscheidung der Landesregierung beeinflussen. Wir können aber dafür sorgen, dass Rinteln eine lebenswerte Stadt bleibt. Da nützt es jetzt nichts, Öl ins Feuer der oft berechtigten Ängste zu gießen. Wir müssen mit der Situation umgehen, wie sie nun mal ist. Und wenn jeder als Mensch seinen Beitrag leistet, ist das eine bessere Prävention als 20 neue Polizisten.

Denn Fakt ist: Sie werden kommen. Menschen aus fremden Kulturkreisen, mit fremden Gewohnheiten, fremdem Aussehen. Zusammengepfercht in einer Schule, mit Menschen, die ihnen ebenso fremd sind. Aber wer politisch seinen Nektar aus der Not anderer saugt, bietet ein trauriges Schauspiel.

KOMMENtAR




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt