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Bau pro Stellfläche rund 11 000 Euro zu teuer, um gefördert zu werden

Traum vom "Kurparkhaus" ist geplatzt

Bad Nenndorf (fox). Mit Pauken und Trompeten hat der hannoversche Architekt Professor Rainer Hobigk das "Kurparkhaus" in Bauausschusssitzungen vorgestellt - nun ist das 3,24-Millionen-Projekt offenbar vom Tisch. Der pompöse Bau mit Wasserfall, Fähnchen, Kronleuchtern und optionalem roten Sofa ist zu teuer. Zu zwei Dritteln würden gemäß den neuen Förderrichtlinien jedoch nur Baukosten von bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert, sagte Volker Busse (SPD) gestern auf Anfrage. Nun sind Lösungen für preiswertes Parken im Park gefragt.

Ein Griff nach den Sternen, so ließe sich die Parkhausidee umschreiben. Eine dieser Parkflächen würde nach bisherigen Planungen rechnerisch rund 20 600 Euro kosten. Nach den aktuellen Fördergesichtspunkten des Programms "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" sind das rund 11 000 Euro zu viel. Wie Bad Nenndorfs SPD-Fraktionsvorsitzender Busse bestätigte, wird demnach ein Parkplatz unter freiem Himmel mit maximal 9000 Euro gefördert, eine Stellfläche in einem Parkhaus mit 11 000 Euro. Da die vor 14 Tagen bekannt gegebenen Förderrichtlinien nur ein zu zwei Dritteln gefördertes Bauvolumen von 1,5 Millionen Euro gestatten, sei das Projekt so nicht umsetzbar. "Wir haben uns von diesem Parkhaus verabschiedet", sagte Busse. Der Standort stehe jedoch nicht zur Disposition.




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