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SC Rinteln beim Tabellensechsten Koldinger SV imÜberlebenskampf

Trainer Ralf Fehrmann fordert im Abstiegskampf mehr Aggressivität

Bezirksliga (jö). Der SC Rinteln in der Kreisliga? Ein Abstieg ist noch schwer vorstellbar, nimmt aber langsam realistische Formen an. Mit der 0:2-Derbypleite gegen den VfR Evesen rutschte die Mannschaft von Ralf Fehrmann auf den vorletzten Platz ab. Auch der Trainer erkannte: "Unsere Angriffsleistung in der zweiten Halbzeit war einfach zu schwach. Das war Stückwerk."

Einsatz und Kampfkraft stimmen bei Sven Mingram. Aber der SCR-Ka

Dem Spiel der Platzherren fehlte Struktur und ein Mindestmaß an Kreativität. Die entscheidenden Rintelner Szenen spielten sich aber vor der Pause ab: Zweimal standen Fehrmanns Mannen allein vor dem Torwart, zweimal wurde die Chance vergeben. "Mit einer 1:0-Führung wäre das Spiel anders gelaufen", gibt der SC-Trainer zu bedenken. Die nüchterne Auftaktbilanz 2008: Rinteln hat zwei vergleichsweise leichte Heimspiele absolviert und holte null Punkte. Die Aufgabe am kommenden Wochenende beim beständigen Tabellensechsten Koldinger SV ist wesentlich anspruchsvoller. Von der Form seines 2:0-Hinspielsieges ist der SC Rinteln weit entfernt. Der Druck verstärkt sich. "Es hilft nicht viel, sich groß mit dem Gegner auseinanderzusetzen. Wir müssen gegen jede Mannschaft punkten", weiß Ralf Fehrmann, der von seinen Spielern auch mehr Aggressivität fordert. Dass Rinteln gegen Evesen nicht eine gelbe Karte sah, ist ein Indiz für gute Erziehung. Abstiegskampf sieht aber anders aus. Dem SC Rinteln fehlen in Koldingen die verletzten Andre Dos Santos, Nico Schweppe und Nils Rinne, der aber wieder im Aufbautraining ist und eventuell schon am nächsten Wochenende wieder eingesetzt werden kann. Turgay Avcioglu wird wieder im Tor stehen. Er sah zwar bei beiden Toren dumm aus, hatte aber auch einige gute Szenen. Personelle Alternativen hat der SC Rinteln ohnehin nicht.

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