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Franzosen zu Gast in Bodenwerder

Tränen beim Abschied

BODENWERDER. Wieder einmal hatten sich die Freunde aus Sotteville-lès-Rouen in der Normandie auf den Weg nach Bodenwerder gemacht und waren für vier Tage zu Gast in der Stadt.

Auch die französischen Gastschüler trommeln mit. FOTO: Karin Beißner
Beißner

Autor

Karin Beißner Reporterin

Seit 36 Jahre besteht der Verein „Deutsch-Französische-Freundschaft“ unter Leitung von Hartmut Schüler nun schon. Die Erwachsenen kennen sich seit Jahren, Freundschaften sind entstanden, obwohl eine Verständigung oftmals nur mit Händen und Füßen möglich ist. Längst nicht alle Freunde sprechen Deutsch oder Französisch, oft sind es nur ein paar Brocken, die man sich im Laufe der Jahre angeeignet hat, doch das tut der Freundschaft keinen Abbruch. Erstmalig nach längerer Pause waren auch 17 Schülerinnen und Schüler des Collège Jean Zay dabei. Die Schüler der Oberschule (OBS) hatten nun Gelegenheit, die Gastfreundschaft zurückzugeben, die sie im letzten Jahr in Frankreich erfahren hatten. Der Französischlehrerin Nadine Rüdiger ist es zu verdanken, dass der Austausch so hervorragend klappt. Schulleiterin Corinna Heinze betonte in ihrer Begrüßung die Wichtigkeit eines Austausches. „Ein Austauschschüler macht einzigartige Erfahrungen, entwickelt Persönlichkeit und soziale Kompetenzen wie Flexibilität, Toleranz und Weltoffenheit“, erklärte sie. Zum Empfang der Gäste waren auch Stadtdirektorin Tanya Warnecke, Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Schmidt und Boris Schreiber als Vertreter des Landkreises gekommen. In all den Grußworten, übersetzt von Christiane Sahm, wurde immer wieder die Wichtigkeit der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich in der großen Politik und hier im Kleinen betont. Umrahmt wurde der Empfang von zwei Schülerdarbietungen (Gesang und Klavier) und den rockigen Rhythmen auf den Cachons, bei denen die Franzosen gleich mittrommeln konnten. Viel zu schnell gingen die Tage vorbei, als es hieß „Adieu in Frankreich“ gab es sogar Tränen.



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