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Frauenchor feiert "60." mit Melodienreigen im Eilser Kursaal / Moderator Hasse: "Macht immer so weiter"

Tosender Applaus belohnt Jubiläumskonzert

Bückeburg/Bad Eilsen (mig). Mit einem Jubiläumskonzert im Kursaal von Bad Eilsen hat sich der Frauenchor Bückeburg zu seinem "60-Jährigen" selbst das schönste Geburtsgeschenk gemacht. Zum Ehrentag des Ensembles gab es neben selbstgebackenem Kuchen einen bunten Strauß beschwingter Melodien und viel alte Musik.

Gespannt lauscht das Publikum im Kursaal von Bad Eilsen dem Jubi

Schon zu Beginn des Konzertes wurde deutlich, dass die Sänger sich für ihr Jubiläumskonzert einiges vorgenommen hatten. Ein dickes Programm, gut aufgelegte Stimmen - der Chor unter der Leitung von Wolfgang Wicklein präsentierte sich auf den Punkt fit. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Vorsitzende Renate Radtke gab Moderator Dirk Hasse (Bückeburger Jäger) einen kurzen Rückblick auf 60 Jahre Chorgeschichte. "Ich stehe hier aus alter Verbundenheit, wir haben mit dem Frauenchor Bückeburg tolle Konzertreisen beispielsweise in die USA unternommen", sagte Hasse inRichtung der Sängerinnen. Gegründet wurde der Chor im Jahr 1947 - damals musste noch die englische Militärregierung um Erlaubnis gefragt werden. Schon an der ersten Probe nahmen über 40 Sänger teil, am 10. Mai 1948 folgte ein Konzert im Rathaussaal. 1986 ging es erstmals ins Ausland nach Wien, im letzten Jahr trat der Frauenchor sogar in der Gedächtniskirche auf; Höhepunkt aber war eine Fahrt nach Verona zu einem bekannten Festival mit Wertungssingen. "Macht immer so weiter", rief Hasse zum Schluss seiner Ausführungen. Das Motto für den fröhlichen Tag gaben die Chormitglieder dann selbst aus: "Die Musik ist es, die uns gefällt, kein Weg zu weit und jederzeit, sind immer wir bereit..." sangen die Chormitglieder im Kursaal voller Inbrunst. Die besondere Mischung aus alter Musik, Volksliedern, Folklore, Schlagern, Spirituals und Musicalsongs kam bei den Gästen gut an. "Eine großartige Leistung", meinten einige Besucher. "Der Frauenchor Bückeburg beweist mit dem Konzert eindeutig, dass auch ein einfacher Laienchor alleine Leistung und Niveau bieten kann", stand im beiliegenden Pressetext zu lesen. Stolz war der Chor auch auf die ungewöhnliche Instrumentierung; mal wurden die Sänger an der Blockflöte, dann wieder an der Gitarre begleitet. Trotz der hohen Anforderungen (Auszügen aus Zauberflöte und Freischütz, Lieder von Mozart, Brahms und Smetana) zeigten sich die Sänger von der besten Seite. Der homogene Chorklang der Bückeburger wurde von den zahlreichen Gästen im Bad Eilser Kursaal mit tosendem Applaus gewürdigt.

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