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Generationen kommen sich näher

Toleranter Umgang

Hameln. Aus besonderem Anlass hat der Unterricht für 22 Schüler der 8. und 9. Klassen der Wilhelm-Raabe-Schule in der Scharnhorst-Residenz stattgefunden. Grund für diese generationenübergreifenden Aktivitäten ist die Kooperation der Schule mit dem Freiwilligendienst der Paritäten unter dem Namen „Soziales Lernen“. Diesmal gab es ein „Rollstuhltraining“ – für viele der erste Kontakt mit so einem Gefährt. Gebraucht wird das Erlernte für den Besuchsdienst der Schüler in einem Seniorenheim. Seit Jahren arbeitet der Paritätische Wohlfahrtsverband Hameln-Pyrmont mit der Wilhelm-Raabe-Schule zusammen. So traf der Vorschlag von Nadja Kunzmann, der Leiterin der Freiwilligen-Agentur, das Projekt weiterzuentwickeln, bei der Schule auf offene Ohren. „Soziales Lernen“ heißt, den Schülerinnen und Schülern soll durch ihr Engagement eine frühzeitige Teilhabe am zivilgesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.

Durch die Einbeziehung einer außerschulischen „Lebenswirklichkeit“ kann den Jugendlichen der verantwortungsvolle, soziale und tolerante Umgang mit älteren Menschen spürbar und erlebbar nähergebracht werden. Für die Einrichtungen ist es spannend zu sehen, wie intensiv und mit welchem Einfühlungsvermögen sich einige Schüler mit der Lebenswirklichkeit der Senioren beschäftigen. An dem Projekt sind neun Seniorenheime beteiligt, berichtet Nadja Kunzmann von der Freiwilligen-Agentur.




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