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Wechselduschen und Morgenrituale: Wie man mit Schwung aus dem Bett kommt

Todmüde, wenn der Wecker klingelt?

Landkreis (mld). Ob man will oder nicht, die Tage werden schon kürzer – und damit kommt auf viele Menschen eine schwierige Zeit zu: der Morgen nämlich, an dem es noch dunkel ist und man trotzdem aufstehen muss. Wie wird man morgens gut wach und kommt schnell in die Gänge? Hier einige Tricks:

Eine Zeitschaltuhr für das grellste Licht im Zimmer stellen – eine gemeine Methode, aber weiterschlafen ist im hellen Licht für die meisten Menschen unmöglich.

Mehrere Wecker stellen, eventuell zu ein wenig unterschiedlichen Zeiten.

Wecker im Raum verteilen, mehrere Meter vom Bett entfernt, sodass man zwangsweise aufstehen muss, um die nervigen Wecktöne auszustellen – nur dann, natürlich, nicht wieder ins Bett legen!

Wer morgens schlecht aus dem Bett kommt, sollte sich die Frage stellen, ob es etwas gibt, was er durch spätes Aufstehen verhindern möchte. Versuchen, sich die positiven Dinge des Tages vor Augen zu halten.

Sich ein festes Morgenritual einfallen lassen, auf das man sich freut – es muss nichts Großartiges oder Aufwendiges sein: die Dusche, der erste Kaffee (könnte ein weiterer Anreiz sein: Es gibt inzwischen Kaffeeautomaten mit Timer), ein kurzer Spaziergang an der Morgenluft…

Am Abend vorher konkrete Ziele für den nächsten Tag setzen – das können große wie kleine Aufgaben sein aus ganz unterschiedlichen Bereichen, von „Heute räume ich die Garage fertig auf“ bis „Heute kaufe ich mir einen Strauß gelber Blumen“.

Nicht mehr kurz vor dem Schlafengehen arbeiten, sondern sich ein paar Stunden vor der Bettruhe Zeit nehmen und sich von eventuellen Problemen der Arbeit oder des Tages bewusst entfernen.

Sich zum Ausgleich regelmäßig bewegen: Wer nicht nur seinen Kopf, sondern auch seinen Körper regelmäßig beansprucht, ist ausgeglichener – und das wirkt sich auch auf die Nachtruhe und damit aufs Aufstehen aus. Wer regelmäßig Sport treibt, ist es außerdem gewohnt, seinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Für einen ruhigen Schlaf hilft auch: mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen kein Fernsehen, kein Radio, kein Computer mehr, damit das Gehirn zur Ruhe kommen kann.

Eventuell den Schlafrhythmus ändern: Anstatt spät in der Nacht ins Bett zu gehen und sich am nächsten Morgen auch wieder spät in die Höhe quälen, zumindest eine Zeit lang mal versuchen, deutlich vor Mitternacht ins Bett zu gehen. Helfen kann auch, den Wecker vielleicht mal eine halbe Stunde früher oder später stellen und ausprobieren, ob einem – trotz derselben Zubettgehzeit – eine etwas andere Zeit vielleicht besser liegt.

Geht der Atem unregelmäßig? Wenn man im Schlaf schnarcht, ist man morgens oft gerädert, da wegen eventuellen Sauerstoffmangels im Gehirn der Schlaf nicht so erholsam ist. Sich beim Partner oder der Familie erkundigen, ob man nachts schnarcht – und eventuell den Hausarzt konsultieren.

Medizinische Gründe ausschließen: Halten die Symptome großer Müdigkeit am Morgen länger an, den Arzt konsultieren. Hilfreich könnte sein, ein großes Blutbild machen zu lassen, denn die Ursache für die Symptome kann vielfältig sein: Lebensmittelunverträglichkeit, Reaktion auf Hausmilben, niedriger Blutdruck oder Eisenmangel.

Ist man erst einmal auf den Beinen, gibt es zahlreiche Tricks, sich schnell wach zu machen:

Wechselduschen, also abwechselnd heiß und kalt zu gleichen Anteilen, beleben den Kreislauf und straffen zudem die Haut.

Vollwertig frühstücken: Vollkornprodukte, gekochtes Getreide wie Hirse oder Haferflocken, Obst oder frische Fruchtsäfte, Hülsenfrüchte. Auf Touren bringt zum Beispiel Wasser mit Gurke oder Zitrone oder Ingwertee.

Den Kreislauf in Schwung bringen: Eine Runde ums Haus gehen, Treppenlaufen, Kniebeugen machen, kurz in den Garten oder auf den Balkon und so viel Sauerstoff in den Körper bekommen wie möglich.




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