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Da ist Bewegung drin: Die 1. Hamelner Tanztheatertage / Vorverkauf läuft

Titel, Tänze, Temperamente, oder: Die Welt zu Gast im Großen Haus

Hameln. Highlights im Theater Hameln hat es viele schon gegeben. Und es kommen in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere hinzu. Eines davon aber strahlt schon von weitem, es ist eines, auf das sich viele Menschen freuen, eines, das drei Mal für ein ausverkauftes Haus sorgen soll. Und: Eines, das zum ersten Mal in Hameln stattfindet. Es sind die allerersten Hamelner Tanztheatertage mit drei hochkarätigen Veranstaltungen, die an drei Abenden Ende April im Großen Haus präsentiert werden.

Jens Meyer

Autor

Jens Meyer Leiter Redaktion PR- und Sonderthemen zur Autorenseite

Unzweifelhaft ein Top-Event. Die internationale Tanzszene wird sich auf das Parkett wagen. Die Welt ist dann zu Gast in Hameln. Die sagenhafte Rattenfängerstadt kennt das, wenn die Welt zu Gast ist. Touristen aus aller Herren Ländern machen hier Station, um dem geheimnisvollen Pfeifer auf die Schliche zu kommen. Dass jedoch im Scheinwerferlicht des Theaters – gut, dass diese Stadt eines hat – so international besetzte, hochkarätige Klasse-Ensembles gastieren, ist dann doch eher selten, bei allem Respekt.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf (siehe Hinweis Ticket-Shop im Veranstaltungskalender). Wer neue Ausdrucksformen des Tanzes liebt oder sie zu entdecken sucht, findet sie am Samstag, 24., Dienstag, 27. und Donnerstag, 29. April, ganz sicher im Theater Hameln. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr.

Samstag, 24. April, Love hurts… (Petruschka) – The.Lab meets Grevesmühl (USA/Deutschland): Ein „Dancical“, in dem Streetdance auf Ballett, Hip Hop auf Klassik trifft. In dieser internationalen Produktion wird Igor Strawinskys Ballett in zeitgenössischem Rahmen neu erzählt.

3 Bilder

Dienstag, 27. April, Malandain CNN / Ballet Biarritz (Frankreich) zeigt La Mort du Cygne, Ballet Mécanique und L’Amour Sorcier. – Zerbrechlichkeit, Kraft und Sinnlichkeit vereinen sich im tanzenden Körper! Alle 16 Tänzer haben eine klassische Ausbildung, der künstlerische Ausdruck ist durch die Arbeiten Malandains zeitgenössisch geprägt.

Donnerstag, 29. April, Heidenspaß und Höllenangst mit der Compagnie Drift (Schweiz). – Ein skurriler, poetischer Bilderbogen zwischen Himmel und Hölle! In mittelalterlicher Atmosphäre zeigt die Compagnie Figuren, die den Reliefs an Kathedralen oder Illustrationen alter Liederhandschriften entsprungen sein können.




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