weather-image
26°
Mit Sachverstand und großem Herzen

Tischlerei Altfeld – fachlich wie menschlich Vorzeigebetrieb

Das Geschäftsjahr 2017 habe gleich gut angefangen, strahlt Rüdiger Altfeld von der gleichnamigen Tischlerei im Industriegebiet Süd.

Rüdiger Altfeld kann mittlerweile auf 30 Jahre Firmengeschichte zurückschauen. Foto: CM
Avatar2

Autor

Claudia Masthoff Reporterin

„Wir haben einen super Auftrag in Bad Eilsen. Dort sind wir zum einen für die Ausstattung mit Fenstern und Innentüren und zum anderen für den kompletten Innenausbau inklusive Küche zuständig“, sagt der Rintelner. Da käme schon beinahe das gesamte Know-How seines seit 30 Jahren bestehenden Betriebs zum Einsatz. „Neben dieser Bandbreite von Arbeiten am Gebäude erfüllen wir natürlich auch ganz individuelle Kundenwünsche.“ Das könnten sowohl einzigartig gestaltete Möbelstücke oder auch speziell an die räumlichen Voraussetzungen angepasste Einbauten sein.

Um die Zukunft macht man sich bei Altfeld keine Sorgen. Auch die Frage der Nachfolge für den Seniorchef, der sich so langsam dem Rentenalter nähert, ist geklärt: Schwiegersohn Marcus Wiersig arbeitet sich ins Metier ein. Der Übergang sollte problemlos gelingen, ist sich Rüdiger Altfeld sicher. „Einerseits haben wir einige Mitarbeiter, die schon seit Jahrzehnten bei uns tätig sind. Die sind in dieser Zeit auch für unsere Kunden zu verlässlichen Ansprechpartnern geworden. Sie gehören genauso zum Gesicht der Firma wie die Leitung.“ Zudem werde er selbst den Übergang solange begleiten, wie er gebraucht werde. Für Marcus Wiersig dürfte sich dabei das ganz typische Problem eines Nachfolgers auftun: die großen Fußstapfen seines Vorgängers. Der hat sich nicht nur fachlich einen sehr guten Ruf erworben, sondern beeindruckt auch in menschlicher Hinsicht. Kunden, Kollegen und Mitarbeiter schätzen ihn als Mann, der geradeheraus sagt, was er meint. Und wenn man länger mit ihm spricht, wird zudem ein großes Herz für Schwächere und Benachteiligte sichtbar. „Ich finde es wichtig, dass Leute eine Chance bekommen, auch wenn in ihrem Leben schon mal was schiefgegangen ist“, meint Altfeld und kann auch gleich eine ganze Reihe von Beispielen anführen, wo dieser Grundsatz und seine Bereitschaft, sich auf einen Versuch einzulassen, das Leben einzelner Menschen zum Positiven gewendet hat.

Auch in dieser Hinsicht stehen für 2017 die nächsten Herausforderungen ins Haus. „Wir beteiligen uns am ’Sprint-Dual-Projekt’ für Flüchtlinge“, erklärt Altfeld. „Mit drei Tagen Arbeiten im Betrieb und zwei Tagen Schule sollen die Menschen hier auf eine Ausbildung vorbereitet werden.“ Im Februar würde es losgehen. „Da kommt ein junger Mann (17), der aus Afghanistan stammt. Wir sind schon ganz gespannt.“

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare