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Bückeburg gegen Spelle-Venhaus vor Spiel mit richtungsweisenden Charakter

Timo Nottebrock: "Die etablierten Spieler stehen in der Pflicht!"

Niedersachsenliga (ku). Bückeburg null Punkte, Spelle-Venhaus einen Punkt: Der Blick auf die Tabelle nach dem fünften Spieltag spricht eigentlich eine recht deutliche Sprache. Am kommenden Sonntag um 15 Uhr wird die Partie der beiden Kontrahenten im Bückeburger Jahnstadion angepfiffen.

Manuel Stahlhut (l.) blieb in den ersten vier Begegnungen ohne T

Die Gäste aus Spelle haben bisher ein Spiel mehr absolviert als die Bückeburger, schossen dabei fünf und kassierten zwölf Tore. Der Erfolg am letzten Spieltag, Spelle-Venhaus spielte zu Hause gegen Rehden 1:1. Der VfL nach vier Spielen bekanntlich punktlos, mit 3:14 auch die etwas schlechtere Trefferbilanz. Am letzten Spieltag ging der VfL sogar mit einer 1:0-Führung in die Pause, kassierte dann allerdings nach sichtbarer Schlafmützigkeit und mangelnder taktischer Disziplin eine verdiente, wenn auch vielleicht etwas zu hohe Niederlage. Beim VfL Bückeburg ist man sich der brenzligen Ausgangsposition durchaus bewusst, VfL-Sprecher Volker Werner relativiert die Sicht auf das Spiel allerdings: "Nach fünf Spieltagen von einem Kellerduell zu sprechen, halte ich zwar für etwas verfrüht, aber richtungsweisenden Charakter hat die Partie gegen den direkten Tabellennachbarn schon." VfL-Kapitän Martin Prange gibt sich entschlossen: "Wir werden es gemeinsam packen! Unser Team will das noch immer gähnend leere Punktekonto endlich auffüllen. Mit einem Sieg können wir den Anschluss wieder herstellen." Der Bückeburger Gast zählt zu den "Dinos" der Niedersachsenliga, kämpft dabei mit Trainer Otto Gatz seit Jahren erfolgreich um den Klassenerhalt. In der vergangenen Saison überraschte der SC Spelle-Venhaus die Fachwelt mit einem Traumstart, in dieser Runde läuft es allerdings auch noch gar nicht rund. Dabei gab es einen spektakulären Neuzugang. Der ehemalige Lingener Torjäger Erdem Cosar kickt für die Speller. Vor dem weichenstellenden Match sieht die personelle Situation im Lager der Nottebrock-Elf derzeit alles andere als rosig aus. Torben Deppe ist noch ein Spiel gesperrt, Niko Werner, Dimitri Berkut und Andy Münster werden wohl weiter pausieren müssen. Dazu zog sich Jan Steininger in Oldenburg einen Bänderriss im Fußgelenk zu, wird mindestens sechs Wochen fehlen. Auch hinter dem Einsatz von Pascal Könemann steht noch ein Fragezeichen, somit fällt die halbe Defensivabteilung aus. Timo Nottebrock: "Ich weiß bald nicht mehr, wen ich noch aufbieten kann. Im letzten Jahr lief es ohne große Verletzungen fast optimal, jetzt wird das in der Anfangsphase der neuen Runde auf den Kopf gestellt. Meine Mannschaft kämpft mit- und füreinander, belohnt sich aber dabei nicht für den Aufwand, weil zu viele individuelle Fehler gemacht werden. Ich erwarte nun, dass die etablierten Spieler Schwung aufnehmen, sich durch gute Leistung empfehlen und die Zügel in die Hand nehmen. Sie stehen jetzt in der Pflicht!"

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