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Familienzirkus Atlantik gastiert noch bis Sonntag im Nienstädter Gewerbegebiet

Tierischer Nervenkitzel

Nienstädt. „Und jetzt kommt der Höhepunkt der Show: die Pause.“ Mit diesen Worten haben die Akteure vom Familienzirkus Atlantik ihre Zuschauer in die Tierschau entlassen, die außerhalb der Manege jede Menge Überraschungen und Nervenkitzel für Jung und Alt bereithielt.

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Im Zirkuszelt im Nienstädter Gewerbegebiet ist seit Mittwoch jeden Nachmittag eine kleine, aber feine Vorführung zu erleben. Vor allem für die jüngsten Gäste haben die Akteure, die zu großen Teilen selbst noch Kinder und Jugendliche sind, allerhand Spannendes und Lustiges im Programm. Kurze Tierdressuren mit gefleckten Ponys, stolzen Pinto-Schecken und einem Lama, das über Kamelhöcker springt, mischten sich mit artistischen Darbietungen unterschiedlicher Art. Während eine junge Frau in luftiger Höhe am Seil durch die Manege wirbelte, präsentierte ein weiterer Künstler eine gleichermaßen komische wie erstaunliche Nummer: Er stemmte alle möglichen Gegenstände allein mit seinem Kinn – eine Schubkarre, acht Stühle und sogar einen Jungen aus dem Publikum, der auf einem der Stühle Platz nehmen durfte.

Viel Witz und Klamauk brachten die beiden Kinderclowns Pepino und Banane ins Zelt. Mit ihrer frechen und lauten Art brachten sie besonders die kleinen Gäste immer wieder zum Lachen – auch, wenn das eine oder andere Kunststück nicht immer ganz nach Plan lief.

Der größte Nervenkitzel wartete allerdings in der Pause auf die Zuschauer. Dort konnten die Kinder auf Kamelen reiten sowie Lamas und Pferde streicheln. Am meisten Adrenalin erzeugten aber die Schlangen, die sich Kinder und Erwachsene um den Hals legen durften. Völlig unerschrocken streichelte der zehnjährige Meilo eine rund drei Meter lange Schlange, während er sie über seine Schultern legte. Angst habe er nicht, „aber ein bisschen klopft einem dabei trotzdem das Herz“, gestand er.

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Auch die Erwachsenen bewiesen Mut. Marvin Say aus Bückeburg und Nina Werner aus Liekwegen hatten gar nicht lange Zeit zum Überlegen, da hatte der Tierpfleger ihnen schon das sechs Meter lange Tier um die Arme geschlungen. „Die ist richtig schwer“, sagte Werner hinterher, die zugab, dass es ihr doch ein wenig Angst gemacht habe, als der Kopf der Schlange immer näher gekommen war.

Der Zirkus gibt noch bis zum 1. März Vorstellungen: täglich ab 15.30 Uhr sowie Sonntag ab 11 und ab 14 Uhr. Bilder aus der Manege gibt es auf www.sn-online.de.kil

Kaum Zeit zu überlegen, haben Nina Werner und Marvin Say, als ihnen ein Mitglied der Zirkusfamilie die sechs Meter lange Schlange um den Hals legt (oben). Noch mehr Nervenkitzel bieten die akrobatischen Darbietungen, während der Kinderclown vor allem die jüngsten Besucher zum Lachen bringt (linkes Bild).kil (4)



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