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Lindhorster Bergbau-Museum geht mit Ausstellung über Grubenpferde in die Verlängerung

Tierische Kumpel unter Tage

Lindhorst. Der Kultur-Förderverein Schaumburger Bergbau bietet in seinem Museum im Lindhorster Hof Gümmer wegen des großen Erfolges weiterhin die Sonderausstellung über Grubenpferde an. „Kumpel auf vier Beinen“ lautet der Titel.

Bereits im Frühjahr 2015 hatte Museumsleiter Gunter Ludewig in den Räumen in der ersten Etage Bilder von Grubenpferden gezeigt, damals noch als Teil einer Ausstellung über den Bergbau im Deister mit Schwerpunkt auf dem Strutzberg- und dem Mooshüttenstollen. Denn dort kamen auch Pferde als Grubenarbeiter zum Einsatz.

Auch diesmal geht es konkret um die „Kumpel auf vier Beinen“, die den Bergleuten im Bereich Mooshütte und Strutzberg zur Seite standen. Dort betrieb die Preußag seinerzeit den letzten Kohle-Abbau im hiesigen Gebiet. Mit stoischer Ruhe, schier grenzenloser Ausdauer und unglaublicher Kraft zogen die Tiere Grubenwagen mit Steinkohle aus den Schächten.

Das Museum beinhaltet abgesehen von den Exponaten der Sonderschau einen Stollennachbau mit original Gezähe (Werkzeug). Auch Lampen, Schaufeln, eine Lore und vieles mehr gibt es zu entdecken.

Der Eintritt ist kostenfrei. Gruppenführungen kosten für Erwachsene 2,50 Euro pro Person, Kinder und Schulklassen sind frei. Geöffnet ist donnerstags bis sonntags jeweils von 9 bis 18 Uhr, dann ist auch das Museumscafé offen. Führungen können unter Telefon (0 57 25) 52 43 vereinbart werden.

Zusätzlich zeigt der Kultur-Förderverein im Ziegeleimuseum eine Ausstellung über die ehemalige Dampf-Ziegelei Philippsohn. Das Museum informiert über die Herstellung von Ziegeleiprodukten, von Tonabbau, der Aufbereitung im Kollergang sowie die Formgebung in der Presse bis zum Brand im Ringofen. Der Eintritt für das Ziegeleimuseum ist ebenfalls frei. Geöffnet ist am Sonntag, 3. April, von 12 bis 18 Uhr.kcg




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