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Springer Verwaltungsangestellter will für die SPD Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah herausfordern

Thomas Konior wirft seinen Hut in den Ring

Bad Münder (st). Er ist jung, er ist ambitioniert, und er ist Sozialdemokrat – Thomas Konior (29) will bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr als Spitzenkandidat der SPD in der Kernstadt antreten. Sein Ziel: Petra Joumaah (CDU) als Ortsbürgermeisterin ablösen.


Doch bevor Konior und der Ortsverein um seinen Vorsitzenden Jörg Wussow mit Vollgas in den Wahlkampf starten können, muss der Neu-Münderaner – Konior wohnt seit Februar in der Kurstadt – zunächst die Zustimmung aus den eigenen Reihen bekommen. Am Mittwoch, 24. November, stellt er sich in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dem Votum der Ortsvereins-Genossen. Bislang ist Konior der einzige Personalvorschlag für die Wahl auf den Posten des Joumaah-Herausforderers.

„Wir haben uns als Vorstand Gedanken gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass Thomas Konior ein interessanter Bewerber wäre“, sagt Wussow. Es besteht zwar die Möglichkeit, dass bis zur oder sogar noch in der Versammlung ein weiterer Kandidat seinen Hut in den Ring wirft. Vieles deutet aber auf Konior hin, der sich und seinen politischen Werdegang auf einer eigenen Internetseite vorstellt und so für sich kräftig die Werbetrommel rührt.

Diesen Bereich dürfe man heutzutage nicht mehr vernachlässigen, meint Konior und fügt hinzu: „Wir haben da gemeinsam etwas Entsprechendes aufgebaut.“

Neben dem groß angelegten Internetauftritt habe der Ortsverein bereits „weitere Dinge“ in Planung, die bei erfolgreicher Nominierung zum Einsatz gebracht werden sollen, wie er ankündigt.

Schließlich sei die amtierende Ortsbürgermeisterin eine starke Gegnerin, bescheinigt Wussow. Er hoffe aber, mit einem Kandidaten punkten zu können, der trotz seines jungen Alters bereits parteipolitische Erfahrung mitbringt. „Außerdem kennt er als hauptberuflicher Verwaltungsmitarbeiter in Springe die andere Seite der kommunalpolitischen Arbeit“, sagt der Ortsvereinsvorsitzende.

Konior selbst sagt: „Ich möchte etwas bewegen, Dinge verändern und gestalten. Deshalb bin ich kommunalpolitisch engagiert.“ Obwohl er erst vor gut einem halben Jahr vom Nachbarkreis Schaumburg nach Bad Münder umgezogen ist, kenne er die Stadt bereits sehr gut. Seit Jahren ist der ledige Ordnungsamtsmitarbeiter mit einer Münderanerin liiert. Im März wurde er Mitglied des Ortsvereinvorstands – zunächst als Beisitzer, seit September auch als Schriftführer.



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