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Theaterstück stärkt Nein-Gefühl der Grundschüler

EIMBECKHAUSEN/BAKEDE. In der Projektwoche „Kinderrechte“ hatten die Grundschulkinder aus Eimbeckhausen und Bakede jetzt ihren Spaß beim Bühnenstück „Finger weg von Julia“ in der Aula der Schule im Stuhldorf. Das „Mathom-Theater“ war mit mehreren Aufführungen dabei zu Gast.

Schauspielerin Regina Gwiasda bringt den Grundschülern den Mut bei, Nein zu sagen. Foto: Mensing

Autor

Gert Mensing Reporter

Die Theatergruppe aus Melle, am Rande des Teutoburger Waldes, hat sich Präventionsprojekte, vor allem gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch, zum Ziel gesetzt. Sie führen dabei eine Mischform von Schau- und Puppenspiel auf. So auch in der Geschichte „Finger weg von Julia“, in der ein junges Mädchen von „Onkel Tom“ verführt werden soll. „Nein sagen“ steht dabei im Vordergrund. Die Kinder sollen auf diese Weise unterhaltsam mit dem Thema vertraut gemacht werden. Und sie werden von Klaus und Regina Gwiasda als Bühnenakteure ins Programm mit einbezogen. Auf einfühlsame Weise gelang es den Künstlern so, die jungen Zuschauer in ihrem Nein-Gefühl für unangenehme Situationen zu bestärken.

Am Abend waren dann die Erziehungsberechtigten in die Aula der Grundschule Bad Münder eingeladen. Hier wurden den Eltern die aktuell laufende Projektwoche sowie auch das Theaterstück vorgestellt, das auch in der Grundschule Bad Münder zweimal aufgeführt wurde. Außerdem gab es Podiumsbeiträge durch die Polizei und den Kinderschutzbund sowie viele Fragen, die zu diskutieren waren.

Gemeinsam hatten die Grundschulleiter Christoph Schieb (Bad Münder), Christel Gietmann (Bakede), Diana Rosenthal (Eimbeckhausen) und Natali Friesen (Flegessen) den Abend organisiert. Das Gesamtprojekt wurde vom Civitan Club Bad Münder finanziert. Civitan-Clubs gibt es weltweit. Sie helfen Menschen aller Altersklassen, die in Not geraten sind, unbürokratisch weiter. Zudem werden Projekte an Schulen gefördert.



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