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„The Show Must Go On“

600 Fans feiern Queen-Tribute-Band „The Bohemians“ im Aegi

Das von Agniezka Srodowska geleitete Orchester stimmt mit „Who Wants To Live Forever“ ein Intro an, das an einen Künstler erinnert, der nicht mehr lebt, aber durch seine Musik unsterblich geworden ist. Doch der Hype um den wohl besten Rocksänger aller Zeiten hält an. Unzählige Queen-Tribute-Bands sorgen mit ihren Shows weiter dafür, dass Freddie Mercurys Erbe rund um den Globus getragen wird.

Mit „The Bohemians“, erlebte das Publikum vorgestern im Theater am Aegi eine der weltbesten Queen-Revival-Bands, die selbst von Queen-Gitarrist Brian May als „perfect“ gelobt wurde. Den musikalischen Ritterschlag erhielt das Quartett 1999, als sie auf einer Feier des Queen-Fanclubs als Support von Brian May und Roger Taylors Ex-Band „The Cross“ auftraten.

Mit Songs wie „Killer Queen“, „I Want It All“ oder „Don’t Stop Me Now“ setzt die Band das Publikum sofort „Under Pressure“. Wie ein Gockel stolziert Rob Comber als „Freddie“ über die Bühne, kommt dem Original nicht nur optisch, sondern auch stimmlich sehr Nahe. Doch nicht nur Comber, sondern auch Schlagzeuger Wayne Bourne als „Roger Taylor“, Bassist Kevin Goodwin als „John Deacon“ und „Brian- May-Double“ Christopher Gregory ähneln den Original-Queen-Bandmitgliedern und sorgen so für die nötige Queen-Optik.

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Auch am Flügel war das Mercury-Double nah am Original.

Insbesondere der Bohemians-Gitarrist ist Brian May wie aus dem Gesicht geschnitten, spielt zudem aus der May-Collection eine „Red Special“, die durch den übersteuerten Kult-Verstärker „Vox AC30“ seinen typischen Sound erhält. Gregory ist es auch, der immer wieder die Fans zum Mitsingen und Mittanzen auffordert. Bei „Another One Bites The Dust“ gibt es zum ersten Mal Standing Ovations, während das Publikum und die Akteure bei „Crazy Little Thing Called Love“ den musikalischen Ausnahmezustand einläuten. Dabei legen die weiblichen Orchester-Mitglieder ihre Instrumente an die Seite und tanzen zusammen mit der Band über die Bühne.

Ohne Zweifel kann man als Highlight des Abends die Performance von Rob Comber und Lynelle Johnsson bei „Barcelona“ bezeichnen. Der Song wurde 1987 von Freddie Mercury und der Opernsängerin Montserrat Caballé aufgenommen und erreichte Platz acht der britischen Charts. Erneut Standing Ovations für das stimmgewaltige Mercury-Double und die ausdrucksstarke amerikanische Sängerin, die bereits in zahlreichen Musicals wie der „Buddy Holly Story“ oder bei „The Sound Of Music“ mitwirkte.

„We Will Rock You“ versprachen die Akteure und enttäuschten die Konzertbesucher nicht.

Queen hat die Rockwelt verändert und diese grandiose Rock-Revue wurde erneut zu einem inspirierenden und mitreißenden Erlebnis. Sicher auch der Verdienst von „Freddie“ Rob Comber, der nicht nur als künstlerischer Leiter der Produktion brillierte.




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