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Patricia Vonne rockt das Maschsee-Nordufer

Texas-Power pur

Ohne Zweifel gehörte der Auftritt von Patricia Vonne bis dato zu den Highlights des diesjährigen Maschseefestes. Damit befindet sich die 45-Jährige auf Augenhöhe mit Künstlern wie Torfrock, Lotto King Karl, New Model Army oder Johannes Oerding, die allesamt mit ihren Performances die Massen mobilisierten.

Die Sängerin, Komponistin und Schauspielerin gehört zu den schillerndsten Figuren der heutigen texanischen Musikszene. Seit Jahren pendelt sie zwischen Musik und Film – unter anderem spielte sie in Filmen ihres Bruders, Kultregisseur Robert Rodriguez (u.a. Desperado, Spy Kids, Sin City), und schrieb auch Filmmusik wie „Traeme paz“ für „Irgendwann in Mexiko“ mit Johnny Depp und Salma Hayek oder „Mudpies & Gasoline“ für Hellride von Quentin Tarantino. Im letzten Jahr sah man sie zum zweiten Mal in der Rolle als „Dallas - The Zorro Girl“ im Kinostreifen „Sin City – A Dame To Kill For“.

Als Sängerin veröffentlichte Patricia Vonne mit „Patricia Vonne“ (2003), „Guitars And Castanets“ (2005), „Firebird“ (2007), „Worth It“ (2010) und „Rattle My Cage“ (2013) fünf respektable Studioalben. Desweiteren schrieb sie gemeinsam mit Boss Hoss das Lied „Still Crazy About Elvis“, das auf der CD „Liberty Of Action“erschienen ist. Zudem wirkte sie in deren Video „Don’t Gimme That“ mit.

Ihr facettenreicher Sound aus kernigem Tex-Mex und Südstaaten Roots Rock, verfeinert mit einer Prise Country, lockte bei hochsommerlichen Temperaturen Hunderte von Besuchern ans Nordufer.

Patricia Vonne mit Kastagnetten bei „Traeme Paz“

Los ging es mit „Dark Mile“, gefolgt von „Mudpies And Gasoline“, einem Song aus ihrem Debütalbum „Patricia Vonne (2003). Wieder einmal mehr bewies das Multitalent im Laufe ihrer 90-minütigen Show ihre große musikalische Wandlungsfähigkeit. Die Band spielt aus einem Guss – allen voran Ehemann Robert LaRoche, der auf seiner Rickenbacker-Gitarre die hohe Schule der Saitenkunst zelebrierte. Komplettiert wurde das Quartett durch den Schlagzeuger Jan Pohl und Bassist Harmen De Bresser.

„Ich habe sie bereits in einigen Filmen bewundern können – jetzt steht sie ein paar Meter vor mir auf der Bühne – das ist der Wahnsinn“, freute sich Gerd aus Hildesheim und drückte ohne Pause auf den Auslöser seiner Spiegelreflexkamera.




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