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Arbeiten an Hesper Kindergarten und Turnhalle nötig / Defibrilator anschaffen

Teppich als Schallschutz

Hespe (gus). Die Gemeinde Hespe hat das Dach der Turnhalle reparieren müssen. Außerdem sollen Schallschutzmaßnahmen an den Wänden im Kindergartengebäude umgesetzt werden. Und die Gemeinde will einen Defibrilator für die Turnhalle kaufen.

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Ein Lärmschutzgutachten für den Kindergarten habe nicht die erwünschten Ergebnisse erbracht. Demnach sollte eine Schalldämmung an der Decke installiert werden. Im Bauausschuss habe man sich aber dagegen entschieden. Stattdessen sollen Teppiche an den Wänden einiger Räume angebracht werden. Dies soll helfen, den Lärmpegel für die Erzieherinnen zu senken, wenn diese sich auf bestimmte Aufgaben konzentrieren müssen.

Das im Jahr 1977 gebaute Dach der Turnhalle hatte nach Worten von Bürgermeister Werner Vehling zwei undichte Stellen. Zum Glück sei der Schaden nicht so groß gewesen, dass das gesamte Dach ersetzt werden musste. Der Rat nahm die Ausführungen nur zur Kenntnis, eine Abstimmung erfolgte nicht.

Außerdem beschloss das Gremium einstimmig, einen Defibrilator zum Wiederbeleben bei Herzstillstand anzuschaffen. Dieser soll in der Turnhalle neben dem Feuerlöscher stationiert werden. Dort sei am meisten los wegen des Sportbetriebs. Zudem befinde sich der Kindergarten nebenan. Ein Zusatz, der das Gerät auch an Kindern einsetzbar macht, soll ebenfalls gekauft werden, erklärte Heiko Voigt (SPD).

Wichtig sei, dass der Anbieter, der den Defibrilator liefert, auch die Wartung für die kommenden Jahre sicherstellt. Eine Einführung soll zudem vorgenommen werden. Fünf Jahre lang hält die Batterie in dem Gerät. Die Laufzeit des Wartungsvertrags ist noch offen.

Heinz David (CDU) regte an, auch einen Defibrilator am Sportplatz zu stationieren. Das Feuerwehrhaus sei auch ein weiterer neuralgischer Punkt. „Lass uns doch erst mal anfangen“, hielt Vehling dagegen. Am Sportplatz verfolgten derzeit kaum mehr als zehn Zuschauer die Spiele, sagte der Bürgermeister.

Auch Uwe Grone (SPD) hielt die Turnhalle als Standort für den Anfang als ausreichend. „Ich hoffe, dass wir das Ding nie benutzen müssen“, sagte er. Ulrich Schmidt (Grüne) riet zu regelmäßig wiederkehrenden Einweisungen.



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