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Hohnhorster Bauausschuss will vier Geschwindigkeitsmesstafeln kaufen

Tempomaten für die Augen

Hohnhorst (tes). In der Samtgemeinde ist allerorten Verkehrsberuhigung angesagt. Nach Haste und Bad Nenndorf könnten Raser bald auch in Hohnhorst visuell ausgebremst werden.

In Hohnhorst wird Rasern bald mit Geschwindigkeitsmesstafeln ihr

Der Bauausschuss der Gemeinde hat nach einer Besichtigung der Gefahrenschwerpunke empfohlen, am Ortsausgang Hohnhorst Richtung Ohndorf sowie den Ortsteilen Rehren und Ohndorf vier Messtafeln aufzustellen, eine Art Tempomat für die Augen. Diese Geräte zeigen den Fahrern die Geschwindigkeit an, führen jedoch nicht zu einem Bußgeld. Von der Alternative Pflanzkübel haben die Ratsleute Abstand genommen, aufgrund des damit verbundenen Pflegeaufwandes. Die dritte Möglichkeit, durch Verkehrsinseln die Straße zu verengen, wäre nur in der Ortseinfahrt Rehren umsetzbar. Zudem hat der Landkreis eine Auflage erteilt, nach der die Ortsschilder nicht versetzt und der Verkehrsraum aus Sicherheitsgründen nicht eingeschränkt werden darf. Gute Nachrichtenüberbrachte Bürgermeister Otto Lattwesen: "Die Pläne für den Bau des Radweges zwischen Hohnhorst und Ohndorf sind fertig." Der Ausschuss empfahl einstimmig, das Ingenieurbüro Kirchner mit dem weiteren Verfahren zu beauftragen. Von den veranschlagten Gesamtkosten für den Radweg in Höhe von 245 000 Euro müsse die Gemeinde vorraussichtlich bis zu 80 000 Euro selber tragen, sagte Lattwesen. Allerdings bestehe Grund zur Hoffnung auf weitere Zuschüsse. An der Bushaltestelle in Rehrwiehe soll ein weiteres Wartehäuschen entstehen. Bisher können sich die Passagiere hier nur auf einer Straßenseite unterstellen. Folge: "Bei Regen rennen die Schulkinder dann über die Fahrbahn, um den Bus zu erreichen", berichtete der Bürgermeister. Der Bauausschuss will für mehr Sicherheit sorgen. Der Eigentümer des betroffenen Grundstücks habe bereits Zustimmung signalisiert, so Lattwesen. Diese Kooperationsbereitschaft wird belohnt: Das neue Wartehäuschen ist nicht als Sparlösung, sondern wie am Kirchplatz in Hohnhorst in Fachwerkbauweise geplant.



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