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Wirtschaftlichkeitsberechnung für drei Vorwahlbereiche

Telekom vergrößert DSL-Radius

Landkreis (jl). Donnerstag, 14. Februar, 19.30 Uhr: Diesen Termin sollten sich alle DSL-Interessenten in den Vorwahlbereichen 05721, 05722 und 05724 freihalten. An diesem Tag werden Vertreter der Telekom im Restaurant "Bad Hiddenser Born" in Volksdorf Stellung dazu beziehen, wie es mit der Versorgung mit dem schnellen Internetzugang weitergeht. Und dazu gibt es inzwischen einige positive Vorzeichen.

Der Anstoß kommt aus Hespe. Dort hat eine rührige Bürgerinitiative die Telekom inzwischen so weit gebracht, dass diese im Wort steht, den Hepser Telefonkunden mit der Vorwahl 05721 in diesem Jahr den Zugriff auf DSL zu ermöglichen. Das betrifft einige Hundert Telefonanschlüsse. Das könnte der Anfang vom Ende des Telekommunkationsnotstandes auf dem platten Land sein. Hespe, das wird jetzt allmählich deutlich, hat beim Thema DSL einen nicht zu unterschätzenden strategischen Stand. In dem Dorf enden gewissermaßen drei große Telefonstränge, die aus Stadthagen, Bückeburg undObernkirchen kommen. Und an den Enden der drei Stränge ist die DSL-Not am größten, der Protest dagegen übrigens auch. Der kleine Bürgeraufstand hat bis jetzt bewirkt, dass es die Anschluss-Zusage für den Stadthäger Vorwahlbereich gibt. Noch mehr: Bewirkt hat er offenkundig auch, dass die Telekom für die Vorwahlbereiche 05722 und 05724 rund um Hespe Wirtschaftlichkeitsberechnungen angestellt hat. Die Ergebnisse sind noch nicht publik, sollen aber in Kürze der Initiative mitgeteilt werden. Sie dürften am 14. Februar mit Sicherheit vorliegen. Nach ersten Andeutungen gibt es berechtigte Hoffnungen für die Anschlussteilnehmer mit der Vorwahl 05722. Dies nicht nur in Hespe, sondern vor allem im benachbarten Seggebruch und möglicherweise sogar für die Leute im DSL-Loch auf Bückeburger Gebiet -vor allem in Rusbend. Das Rechnen bei der Telekom, ob der Anschluss vom Ort X oder Y sich lohnt, soll auf einen noch größeren Raum ausgedehnt werden: Günter Stahlhut, der BI-Sprecher und der Landtagsabgeordnete Friedel Pörtner haben vom Telekom-Zentrum "Planung" in Oldenburg Andeutungen, wonach die Wirtschaftlichkeitsberechnung auf die kompletten Vorwahlbereiche 05721, 05722 und 05724 ausgedehnt werden soll. Damit sollen außer den DSL-Löchern und Schwachstellen in der Samtgemeinde Nienstädt auch solche wie Pollhagen, Hülshagen, das schon erwähnte Rusbend und andere Orten mit diesen Vorwahlen erfasst werden. Es könnte also am 14. Februar in "Bad Hiddenser Born" richtig spannend werden.

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