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Christoph Vauth wollte von Teleos zu Arcor / Odyssee durch die Hotlines / Horrende Kosten als Folge

Telefon-Ärger: Meinser zwei Monate abgeklemmt

Meinsen (tw). ErneutÄrger beim Wechsel des Telefon- und Internetanbieters: Nachdem die Landes-Zeitung am 27. Februar über den Fall des Bückeburgers Andreas Athanassiou berichtet hatte, der nach dem - versuchten - Wechsel von Teleos zu Arcor seit nunmehr über einem Monat ohne Anschluss ist, meldet sich jetzt Christoph Vauth zu Wort. "Ich hatte exakt das gleiche Problem - nur dass ich sogar vom 19. Dezember 2007 bis zum 21. Februar 2008 und damit geschlagene zwei Mona te ohne Telefon und Internet war", berichtet der Diplom-Ökonom aus Meinsen.

Die Ausgangslage sei dabei die gleiche wie bei Athanassiou gewesen: "Ich hatte bei Teleos meinen ,Strom& Fon'-Vertrag gekündigt und telefonisch alles mit Arcor abgesprochen", sagt Vauth. Das geschah am 31. Oktober 2007. Dabei habe er die Auskunft erhalten: "Bis zum 19. Dezember sind ja noch über sechs Wochen - das ist kein Problem." Eine Woche später habe Vauth alle Anträge auch schriftlich an Arcor gegeben. Dann fing der Ärger an: "Bis Ende November habe ich nur ein nichtssagendes Schreiben - ,Wir melden uns zeitnah vor der Freischaltung' - erhalten." Am 19. Dezember habe Teleos dann den Anschluss abgeklemmt. Der Bückeburger: "Danach begann eine Odyssee durch die Hotline-Nummern bei Arcor; die Kundenhotline kostet mobil 1,49 Euro pro Minute. Später habe ich nur noch die - kostenfreie - Störungshotline angewählt. Je nach Kontaktperson bekam ich aber eine Rüge, dass ich doch bitte die Kundenhotline anrufen soll." Anfang Februar platzte Vauth dann der Kragen, als er von Arcor am Telefon erfahren habe, dass man dort noch auf die Portierung der Rufnummern von Teleos warte. Als der Bückeburger daraufhin sofort bei Teleos anrief, habe er die Auskunft erhalten, dass dort nie ein Portierungsauftrag eingegangen ist - und seine Rufnummern schon wieder zurück an die zuständige zentrale Stelle für Rufnummern (Bundesnetzagentur) gegangen sind. "Ich bin dann in meiner Not bei Arcor vom Vertrag fristlos per Einschreiben zurück getreten und habe statt dessen die (deutlich teurere) Telekom mit einem Anschluss beauftragt", berichtet Vauth. Die habe es dann binnen 14 Tagen geschafft, ihn wieder an die Welt anzuschließen. Fazit des Meinsers : "Außer horrenden Kosten - allein nachweislich über 50 Euro Mobilfunkkosten für Gespräche mit der Arcor-Kundenhotline, zusätzlich 60 Euro für den neuen Anschluss durch die Telekom und nicht zu beziffernde Mehrkosten für zusätzliche Mobilfunktelefonate - haben wir auch noch unsere alten Rufnummern verloren und sind nun zu einem eher teuren Anbieter gewechselt, statt ein paar Euro zu sparen." Was Vauth am Ende aus dem Drama gelernt hat? "Niemals nur wegen fünf Euro im Monat den Anbieter wechseln." Anders ausgedrückt: "Never change a running system". Zu deutsch: "Verändere niemals ein laufendes System."




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