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Lügder Grundschulkinder entdecken die Naturwissenschaften

Technik und Informatik im Fokus

LÜGDE. Die Grundschule Lügde rückte für eine Woche lang, Naturwissenschaft, Technik und Informatik in den Focus des Unterrichts. Dabei wurden die Kinder auch im sozialen Miteinander gefördert. Ein Team rund um Reinhard Stükerjürgen war in der Grundschule zu Gast. Viel spannendes Material hatten sie mitgebracht, um den Kindern spielerisch einen ersten Blick in die Forscherthemen zu ermöglichen.

Eine Woche lang konnten die Kinder täglich an einem Workshop teilnehmen und dabei forschen, experimentieren, planen, bauen, verwerfen und sogar Rhythmik erleben. Auf diese Weise erlebten sie spielerisch, hautnah und handelnd mit „Kopf, Herz und Hand“ Gesetzmäßigkeiten in den Bereichen Rhythmik, Lichteffekte, Programmieren und Konstruktion. Vielfältige Erfahrungen im sozialen Miteinander waren nebenbei garantiert.

Den Auftakt zur Projektwoche machte am Montag das Thema „Blue-Man-Boom“. Durch einfaches Schlagen der Boomwhackers auf den Boden, in die Hand, auf den Körper wurde den Kindern hier Rhythmus spielerisch vermittelt.

Lichttische kamen am Dienstag und Mittwoch zum Einsatz. Als die Kinder mit Acrylbausteinen Türme oder Gebäude bauten, die durch das Licht zu leuchten begannen, entstanden interessante optische Effekte auf den Lichttischen.

Ganz still wurde es, als die Jungen und Mädchen mit Händen oder Stiften Bilder in den auf den Leuchtplatten verteilten Sand malten. Die Bilder im Sand zeigten dreidimensionale Effekte wie von Zauberhand und alle staunten über diese tollen Effekte.

Im Workshop „Licht und Schatten“ ging es um Schattenbilder, die nach Vorlage wieder aufgebaut werden sollten. Planerisches Vorgehen und räumliches Denken standen hier im Mittelpunkt.

Zum Abschluss am Freitag kamen kleine Bodenroboter im coolen Bienendesign zum Einsatz. Mit Spaß und Freude wurden die Schüler und Schülerinnen hier an das Programmieren herangeführt.

Finanziell ermöglicht wurde diese Projektwoche zum einen durch die Förderung der Osthues-Henrich-Stiftung, die mit 3860 Euro zwei Drittel der Kosten übernahm. Die Gütersloher Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bildung von Kindern und Jugendlichen in Ostwestfalen-Lippe zu fördern. Die restlichen Kosten konnten gedeckt werden durch die großzügigen Spenden der Eltern zu einem Sponsorenlauf, der nach den Herbstferien in der Grundschule durchgeführt wurde.




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