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Technik, die informiert

Bad Münder. Im Dezember wurden die ersten Tafeln mit erklärenden QR-Codes an verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Springe angebracht. In den nächsten zwei Wochen sollen weitere acht Plaketten hinzukommen. Damit schließt der Rotary-Club sein Projekt in der Springer Kernstadt ab – und macht den Weg frei für das nächste Ziel der Rotarier: Bad Münder.

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von mira colic

Es habe bereits ein erstes Gespräch mit Bürgermeister Hartmut Büttner gegeben, erklärt Rotary-Präsident Joachim Eilert, jedoch wolle man sich auf den Abschluss eines Projektes konzentrieren, bevor man das nächste in Angriff nehme. Die Wirtschaftsvereinigung hat Heinrich Dreyer, sowohl Mitglied der WV als auch Rotarier, bereits in der jüngsten Sitzung über die Pläne informiert: „Wir könnten uns eine Städtetour vorstellen, die an acht bis zwölf Stationen mit QR-Tafeln vorbeiführt.“ Als Musterbeispiel nannte er die St.-Andreas-Kirche in Springe. Mit dem richtigen Programm (QR-Code-Reader) ausgestattet, erkennt das Mobiltelefon den Code auf den Schildern vor Ort – und öffnet eine von der NDZ technisch entwickelte Seite. Im Fall der Kirche sind Hinweise zur Geschichte, historische Fotos sowie Orgelmusik abrufbar.

Zwar werde man erst nach Pfingsten zusammenkommen, um eine Liste über die Orte in der münderschen Kernstadt zusammenzustellen, die einen solchen Code erhalten sollen, aber ein Objekt ist für Dreyer ohne Zweifel schon gesetzt: die Süntelbuche hinter dem Steinhof. „Dieses Prachtexemplar ist einmalig in der Region. Ich stelle mir vor, dass wir den Interessierten auch biologische Hintergründe zu den Süntelbuchen liefern.“ Und natürlich werde man die glasgeschichtliche Tradition und die Glaskunst der Stadt berücksichtigen.

Wie in der Nachbargemeinde sollen Sponsoren die Kosten für die Tafeln tragen. Doch dafür müsse die Liste mit den Sehenswürdigkeiten feststehen – um dann gezielt potenzielle Partner ansprechen zu können, die etwa eine Verbindung oder natürliche Nähe zu dem Ort haben. Die Ortsteile sollen übrigens, ähnlich wie in Springe, nicht unberücksichtigt bleiben. „Aber da kommt es eben auch auf die finanziellen Mittel an, die uns zur Verfügung stehen“, so Dreyer. Die Kernstadt stehe deswegen erst einmal im Vordergrund. Und da zeigt sich Rotary-Präsident Eilert optimistisch, dass das Vorhaben noch in diesem Jahr realisierbar ist.



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