×
Die Entscheidung fällt im Stechen durch Rainer Steege auf Lozaar

Team Hannover-Nord siegt bei den German Classics im M/A-Springen

Reiten (ye). "Die sind so gut, denen kann ich gar nichts mehr sagen", ist sich Rolf Dieter Wiebe (Leese), Equipechef der Springreiter des Bezirkspferdesportverbandes Hannover-Nord, bereits im Vorfeld der German Classics sicher gewesen. Wiebe behielt recht. Sein Team sicherte sich in der Messehalle zwei in Hannover den Sieg im M/A-Mannschaftsspringen der Bezirksverbände.

Doch das Quartett machte es spannend bis zum Schluss. Zwar starteten Christine Wecke (TG Schaumburg) auf Lucy in the Sky, Peter Baust auf Landmädel, Rainer Steege auf Lozaar und die Nienburgerin Manuela Lachnit auf Cashmir mit einer fehlerfreien Runde in den Wettkampf. Doch nach drei von vier Teilnehmern hatten die Nordhannoverschen Springreiter vier Fehlerpunkte auf dem Konto - wie die Mannschaft aus Oldenburg. "Gibt es ein Stechen zwischen Oldenburg und Hannover Nord?" So lautete die Frage der Zuschauer. Rainer Steege (ZRFV Stadthagen) und Lozaar hatten es als letztes Starterpaar in der Hand. Eine fehlerfreie Runde und der Sieg wäre perfekt gewesen. Doch der Springreiter aus Sachsenhagen machte es noch einmal spannend und lieferte mit zwei Abwürfen das Streichergebnis. Stechen zwischen Hannover Nord und Oldenburg! Teambesprechung! Wer reitet im Stechen? Die Oldenburger Wahl viel auf Otto Vaske, für Hannover Nord ging Steege an den Start. "Lozaar geht jetzt null", versicherte der Reiter. "Na gut", stimmte Teamchef Wiebe zu. Ohne Fehler in 38,15 Sekunden Vaske und sein Hengst Incolor kassierten einen Abwurf am blauen Steilsprung. Enttäuschung in den Gesichtern der Oldenburger Betreuer. Steege hatte es erneut in der Hand. Totale Stille in der Halle! Nahezu jeder Atemzug war zu hören! Dann das letzte Hindernis! Fehlerfrei! Sieg! Beifall brandete auf! Die drei Schaumburger und die Nienburgerin setzten sich im Stechen ohne Fehler in 38,15 Sekunden an die Spitze der Prüfung. Es folgten die Mannschaften aus Oldenburg und Stade. "Ein fast perfekter ausgewogener Ritt", lobte Prüfungsrichter Joachim Geilfuß die Leistung der Auetalerin Leonie Bredemeier im Finale des Hermann-Schridde-Gedächtnispreises. Die 21-jährige Springreiterin sicherte sich als letzte Teilnehmerin im M-Stilparcours im Sattel ihres Nachwuchspferdes Grande Fleur die Wertung 9,0 und gewann die Prüfung. "Leonie hat gute Nerven", attestierte ihr Trainer Herbert Rathgeber. Mit der Note 8,4 erreichte Anneke Wilharm (RZFV Stadthagen) auf Carlotta Platz drei in dieser Prüfung. Den Dressurwettkampf der Bezirksverbände gewann das Team Hannover Süd mit 35,80 Punkten vor Braunschweig und Hannover Nord.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt