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Landrat und Banker taufen "Bachstelze" und "Eisvogel" der Ruderer

Taufe fast wie eine Vogelhochzeit

Niedernwöhren (gus). Das Treffen der Ruderriege des TuS Niedernwöhren in Wiehagen ist kein alltäglicher Trainingstag gewesen. Bevor es mit prominenten Gästen aus Verwaltung und Wirtschaft sowie mit Ruderfreunden des WSV Rinteln auf das Wasser des Mittel-Land-Kanals ging, galt es, die neu für die Saison 2008 erworbenen Boote zu taufen.

Eingeladen waren dazu Sponsoren, Unterstützer und Freunde der Ruderriege. Dazu zählte mit Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier ein waschechter Experte. Der oberste Schaumburger Verwaltungsbeamte erklärte, er sei in Jugendtagen selber Leistungsruderer bei der "Schaumburgia" des Gymnasiums Adolfinum in Bückeburg gewesen. Schöttelndreier zelebrierte die Taufe des Riemenvierers "Eisvogel". Sparkassenvorstand Günther Klußmeyer führte den symbolischen Akt für den Doppelzweier "Bachstelze" aus. Der Vierer wurde vor genau 50 Jahren auf der Berliner Werft Pirschke nach Holzklinkerart für einen Berliner Post-Ruderverein gebaut, der sich gerade nach der Abspaltung der Ostberliner Ruderkameraden (Grünau) am Wannsee neu formiert hatte. Als erstes neues Boot wurde er vom Oberpostpräsidenten persönlich getauft und hieß in der Folge 50 Jahre lang "Präsident". Die Niedernwöhrenerhielten sich bei der Umbenennung an die Vogelwelt des Schaumburger Waldes, denn die Piepmätze begleiten die Ruderer häufig beim Training mit ihrem Gesang. Somit hat der bereits vorhandene Zweier "Zaunkönig" jetzt mit "Bachstelze" und "Eisvogel" "gefiederte" Gesellschaft bekommen. Die Boote hat Willi Lahmann aus Meerbeck neu beschriftet. Aus dem früheren "Präsidenten", der als Nachfolger des geliebten "Alten Fritz" fungieren soll, machten die Ruderer quasi ein völlig neues Boot. Hauptakteur war Friedhelm Bartling, Bootswart des WSV Rinteln, in dessen Werkstatt unter seiner Anleitung der "Präsident" restauriert wurde. Die neuen Boote mussten nach der Taufe sofort in den ersten Einsatz. In wechselnden und gemischten Mannschaften wurden Ruderstrecken in Richtung Pollhagen und Hespe abgefahren. Ein gemeinsamer Grillabend im Friedrich-Wischhöfer-Heim des TuS Niedernwöhren schloss das Rudertreffen ab.




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