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Tarifkonflikt: Warnstreik bei Haworth

BAD MÜNDER. In der Tarifauseinandersetzung der Holz- und Kunststoff verarbeitenden Industrie liegen die Parteien nach zwei Tarifrunden weit auseinander.

Die dritte Runde ist für den 25. November terminiert, und im Vorfeld zeigt die Arbeitnehmerseite Stärke: Am Freitag um 11.30 Uhr legten die Beschäftigten von Haworth die Arbeit für zwei Stunden nieder – Warnstreik. Seit dem 1. Oktober ist die Branche ohne aktuellen Tarifvertrag. „Unterirdisch“ sei das Angebot der Arbeitgeberseite, kritisieren Gewerkschaftsvertreter, und Mathias Neumann, Bevollmächtigter der IG Metall, erklärte beim Protest vor dem Werkstor: „Gute Arbeit muss auch zukünftig gut vergütet werden. Die Arbeitgeber müssen in der dritten Runde ihr Angebot deutlich verbessern, sonst kommen wir nicht zum Abschluss.“ Betriebsratsvorsitzender Gerd Ahrens, Mitglied der Tarifkommission, berichtete aus den Verhandlungen. Dem Arbeitgeberangebot von durchschnittlich 1,1 Prozent mehr Lohn und Gehalt steht die Forderung von 5,5 Prozent der IG Metall gegenüber. jhr




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