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Tanja Winkler fährt nun einen neuen Weg

Über der nassglänzenden Straße hängen graue Dunstwolken. Menschen, dick eingepackt gegen die Kälte, hasten mit Regenschirmen an erleuchteten Schaufenstern vorüber, in denen die grüngelbe Frühlingsdekoration die Sehnsucht nach wärmenden Sonnenstrahlen weckt. Die Verkehrsampeln strahlen durch den Morgennebel und regeln den geschäftigen Berufsverkehr. Mittendrin arbeitet Tanja Winkler in ihrer Frühschicht: Souverän lenkt sie einen großen Linienbus durch die Straßen von Hameln. Seit November 2009 verdient sie sich als Teilzeitbusfahrerin ihr tägliches Brot. Früher war sie Altenpflegerin. Wegen starker Rückenprobleme musste die 32-Jährige nach 14 langen Berufsjahren ihren Job schweren Herzens aufgeben. Sie wechselte in eine Männerdomäne – und sie erlebt nun, dass das Einschlagen von Berufswegen auch außerhalb der traditionellen Pfade mitunter eine großartige Chance darstellen kann. „Umzuschwenken ist mir sehr schwer gefallen“, erklärt sie, und ein bisschen Wehmut klingt in ihrer hellen klaren Stimme. Trotzdem sei der Berufswechsel für sie die beste Entscheidung gewesen und ihre Chance, wieder einen neuen Platz im Berufsleben zu finden. „Ich hatte vorher gar keine Perspektive, keinen Ansatz, mit dem ich etwas anfangen konnte. Ich wusste nicht, was ich tun sollte.“

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Autor:

Johanna Landeck


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