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Brandt-Schützlinge im Duell der Bezirksliga-Absteiger beim SV Obernkirchen / Marc-Pierre Nöcker wieder fit

SV Nienstädt unter Druck: Nur ein Sieg hilft im Meisterkampf

Kreisliga (seb). Ein interessanter Vergleich ist das Aufeinandertreffen der beiden Bezirksliga-Absteiger SV Obernkirchen und SV Nienstädt. Der SVO dürfte in dieser Serie im Kampf um die Meisterschaft schon aussichtslos zurückliegen. Elf Zähler beträgt schon der Rückstand auf den Spitzenreiter. Der SVN verlor nach sieben Siegen in Folge zuletzt seine beiden letzten Spiele und muss nun diese Auswärtspartie dringend mit einemDreier abschließen, um nicht der Konkurrenz aus Exten und Sachsenhagen zu weit hinterher zu hinken.

Die Mannen von Trainer Lars Deppe hatten beim 3:2-Erfolg in Liekwegen das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. "Ein Remis wäre gerecht gewesen. Wir nehmen den Dreier aber gern, denn mit einer Pleite wären wir in den gefährdeten Bereich der Tabelle gerutscht", so Deppe. Der Trainer freut sich auf das Spiel gegen den SVN: "Beide Teams wollen Fußball spielen und diese Begegnung versprach in den letzten Vergleichen immer viele Tore." Der SVO-Trainer sieht seine Elf als Außenseiter, aber nicht chancenlos. Wichtig sei es für ihn, dass die Spieler großes Engagement zeigen. Die Drucksituation liege bei den Gästen. Eine weitere Pleite und der SVN hätte sich aus demMeisterkampf zunächst verabschiedet, wertet Deppe die Lage. Guido Bergmann und Marc-Pierre Nöcker sammeln Spielpraxis in der Reserve. Timon Paasch ist im Urlaub. Auf den Boden der Tatsachen wurde der SV Nienstädt geholt. Die Pleite gegen den TuS Riehe war die Sensation des 9. Spieltages. Spielertrainer Torben Brandt vermisste den letzten Willen bei seiner Truppe: "Uns fehlte die Entschlossenheit, den Ball über die Linie zu kämpfen. Die Gegentore verursachten fahrlässiges Abwehrverhalten." Nun stehendie Wochen der Wahrheit an. Am Sonntag beim SVO, dann kommt der TSV Exten ins Schierbachstadion. "Wir müssen die Lehren aus den beiden Niederlagen schnell ziehen. Es wird sich zu viel hinter den gestandenen Routiniers versteckt. Ein Kahraman, ein Nikolai oder ein Peters sind gefragt. Auch die jüngeren Spieler dürfen mehr Verantwortung übernehmen", spricht Brand Tacheles. Schnelles Spiel sei beim SVO gefragt, so Brandt.




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