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Sieg in Obernkirchen mit der Roten Karte von Sören Peters teuer bezahlt

SV Nienstädt im Existenzkampf gegen den TSV Pattensen und VfR Evesen

Bezirksliga (jö). Der SV Nienstädt gewann zwar am Dienstag mit 3:2 in Obernkirchen, doch rechte Zuversicht weckte der Sieg nicht. Spielertrainer Torben Brandt betrachtet die Lage realistisch: "Wir spielen derzeit zu schwach für die Bezirksliga. Eine Aktion des Gegners reicht, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen."

Die Lage des SV Nienstädt ist trotz des Sieges immer noch extrem kritisch. Mit Pattensen, Barsinghausen und Halvestorf stehen denkbar schwere Gegner auf dem Restprogramm. In diesen Spielen ist in derzeitiger Verfassung nichts zu holen. Dass der wichtige Sören Peters in Obernkirchen eine Rote Karte kassierte, macht die Lage noch schlimmer. "Er war in dieser Saison vielleicht unser konstantester Spieler", sagt Torben Brandt. Der Platzverweis war nach Auffassung aller Beteiligten eine zu harte Bestrafung. Obernkirchens Trainer Lars Deppe: "Die dunkelgelbe Karte hätte gereicht." Auch der Schiedsrichter zeigte sich nach Spielschluss in der Bewertung des Fouls gnädiger als während des Spiels. Nienstädt setzt seinen Existenzkampf über Pfingsten mit zwei Nachholspielen fort. Am Samstag wird sich der Tabellenviertzehnte beim übermächtigen Spitzenreiter TSV Pattensen wahrscheinlich eine Packung abholen. "Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen", sagt Torben Brandt. Auch am Montag wird es im Derby gegen den VfR Evesen schwer. Unter welchen Vorzeichen dieses Spiel steht, wird sich am Samstag entscheiden, denn dann spielt Evesen gegen den SV Eintracht Hiddestorf. Mit einem Sieg wäre für die Mannschaft von Trainer Frank Malisius das Thema Relegation erledigt. Im Derby geht es dann wahrscheinlich entspannter zu. Frank Malisius gehört zum Freundeskreis von Torben Brandt und beim VfR Evesen spielen mit Dennis Humke, Attila Boyraz und Nico Felix drei ehemaliger Spieler aus der Nienstädter Bezirksoberligatruppe.




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