weather-image
15°
Mit einem Sieg beim Titelaspiranten in die Relegation

SV Nienstädt hofft in Halvestorf auf ein Wunder

Bezirksliga (jö). Hat der SV Nienstädt noch eine kleine Chance auf den Klassenerhalt? Das ist wahrscheinlich nicht der Fall. Zwar ist nicht ausgeschlossen, dass der zerrissene SC Rinteln auch sein letztes Spiel gegen den TSV Barsinghausen verliert. Dass Nienstädt aber ausgerechnet beim übermächtigen Starensemble des Tabellenzweiten SSG Halvestorf-Herkendorf als Sieger vom Platz geht, wäre mehr als eine Sensation. Die Platzherren kämpfen im letzten Spiel um die Meisterschaft.

Die Augen sind in Halvestorf auch auf Björn Schütte gerichtet. D

Spielertrainer Torben Brandt gibt sich betont zurückhaltend. Der Verein plane bereits für die Kreisliga, berichtet er. Er habe gute Erfahrungen damit gemacht, seiner Mannschaft keinen Druck aufzubauen und eigentlich habe Nienstädt überhaupt keine Chance, sagt er. Andererseits räumt er allerdings ein: "Es hat solche Fußballwunder schon gegeben." Insgeheim sucht Torben Brandt in Halvestorf durchaus seine Chance. Das wird deutlich, wenn er volle Leistungsbereitschaft fordert: "Alle müssen an ihre Grenzen gehen." Sollte es nicht klappen, starten nach dem Spiel die konkreten Personalplanungen für die Kreisliga. Es geht um die Frage, welcher Spieler dem entstehenden Druck im Kreisoberhaus gewachsen ist, wer genug Eigenmotivation und Leistungswille mitbringt. Obwohl noch nicht klar ist, ob Torben Brandt beim SV Nienstädt bleibt, stützt sich die Vereinsführung auf die Einschätzung des jetzigen Spielertrainers ab. Der Drittletzte spielt in Halvestorf in Bestbesetzung. Nur hinter einem Spieler steht ein Fragezeichen: Torben Brandt zog sich eine böse Erkältung zu, wird aber am Sonntag wohl spielen können.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare