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Kommunen planen Frühstarts ein / Stadthäger in anderen Bädern

Superstart der Freibadesaison

Landkreis/Stadthagen (jl). Die Freibadesaison 2008 ist ein absoluter Senkrechtstarter -dort wo die Bäder geöffnet sind. Das Bückeburger Bergbad, das Sonnenbrinkbad in Obernkirchen sowie die Bäder in Rodenberg, Lauenau oder Rinteln melden beachtliche Besucherzahlen und einen sehr guten Kartenverkauf. Das noch geschlossene Stadthäger Wellenbad bekommt von vielen Schaumburgern nur ein Kopfschütteln ab.

In den meisten Kommunen rund um die Kreisstadt mit Freibädern ticken die Uhren der Verantwortlichen offenkundig anders als bei den Stadthäger Wirtschaftsbetrieben. Dort ist, wie berichtet, die reine Freibadesaison seit geraumer Zeit auf die Eckpunkte 1. Juni und 31. August festgelegt. In Bückeburg steuert beispielsweise das Bergbad-Team schon geraumeZeit auf den 1. Mai als potenziellen Anbadetag hin. Dieses Jahr ist es wirklich so gekommen, und das bedeutet rund 14 000 zahlende Gäste seit dem Tag der Arbeit. Bergbad-Chef Erik Rechenberg und Team sehen übrigens viele auswärtige Gesichter in diesen Tagen -und viele Besucher, die sich langfristig auf Bückeburg festlegen, indem sie Dauerkarten kaufen. Ähnliches berichtet Christine Nähring für das Sonnenbrinkbad in Obernkirchen, wo seit dem 20. April geplantscht und geschwommen wird: "Wir haben auffällig viele Jahreskarten verkauft." Am Sonnenbrink wurden bis gestern ebenfalls 14 000 Kunden gezählt, was Nähring als einen sehr guten Wert einstuft. Zu den Nachbarn in Stadthagen befragt, antwortet die Geschäftsführerin diplomatisch. Sie finde es gut, dass Bückeburg eine Woche vor Plan geöffnet habe, wenn auch das Wasser noch nicht auf Solltemperatur gewesen sei. Unter den Besuchern in Lindhorst hat das Freibad-Team "viele bekannte Gesichter" aus der Zeit getroffen, als das Stadthäger Wellenbad in Folge des "Tropicana"-Brandes noch ganz geschlossen gewesen sei. Aus der Lindhorster Samtgemeindeverwaltung kommt auch eine Information, die zumindest ein Argument von "Tropicana"-Chef Helmut Kirchhöfer in einem etwas anderen Licht erscheinen lässt. Wenn die Lindhorster bei ihrem Lieferanten Chlorgas für das Bad bestellen -auch außer der Reihe -,zahlen sie stets denselben Frachtsatz von knapp 60 Cent je Kilo und keinen Zuschlag - Kirchhöfer aber hatte behauptet, dass eine außerplanmäßige Lieferung sehr teuer käme.




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