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Krippe: Baubeginn Frühjahr 2009

Superkinderwagen in eigener Garage - viel frische Luft

Seggebruch (jcp). Der Bau einer Zwei-Gruppen-Krippe in Seggebruch ist beschlossene Sache. Vertreter von Gemeinde und Samtgemeinde haben sich bereits mit einem Rintelner Architekturbüro getroffen, um die Planungsvorschläge einzureichen.

Der Kindergartenausschuss der Gemeinde Helpsen hat in einer vergangenen Sitzung die nun wahrscheinliche Errichtung eines neuen Gebäudes für die Krippenbetreuung diskutiert. Seggebruchs Bürgermeister Adolf Neitsch gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde das momentan freie Gelände am Akazienweg neben dem Gemeindehaus zur Verfügung stellt. Zusätzlich zur Zwei-Gruppen-Krippe soll das Gebäude ein Obergeschoss haben, dass die Kirchenjugend als Gruppenraum nutzen wird. Weiterhin haben Samtgemeinde und die beiden Gemeinden Helpsen und Seggebruch mit dem Rintelner Architekturbüro "AAD" einen vorläufigen Plan erstellt, der folgende Elemente enthält: Zwei Gruppenräume von jeweils 50 Quadratmetern Größe, zwei Schlafräume, zwei Nebenräume, für jede Gruppe ein Badezimmer mit Wickeltisch und Dusche. Weiterhin sollen eine Küche und eine Milchküche eingerichtet werden. Die Garderobe für jeden Gruppenraum soll sich entgegen Empfehlungen der Landesschulbehörde in den Räumen befinden. Als erfolgversprechendes Vorbild gilt hier die Lösung der Awo-Krippe "Regenbogenschiff" in Misburg, mit der sich der Kindergartenausschuss vorbereitend beschäftigt hat. Außen sollen zwei "Super-Kinderwagen" Platz in einem Geräteraum finden, also einer Art Garage. Sinn der Kinderwagen ist es, möglichst viele der Kinder mittags an die frische Luft zu bringen - zum Ausschuss gehörige Kindergärtnerinnen hatten angemerkt, dass es ansonsten schwer sei, die "ganz kleinen Mäuse" für einen Spaziergang zu begeistern. Der soll entweder von der Kreisstraße oder vom Akazienweg möglich sein. Ansonsten will AAD in seiner Planung eine Eingangstür mit elektrischem Türöffner, einen separaten Zugang zum Obergeschoss für die Kirchenjugend, einen Sonnenschutz nach Süden und Westen und eine möglichst lichtdurchlässige Gesamtarchitektur berücksichtigen. Auch Energieeinsparmöglichkeiten will das Architekturbüro in seine Planungen einbeziehen. Da das Projekt sich noch in der Planungsphase befindet - auch die Räte der Gemeinden Seggebruch und Helpsen müssen erst noch offiziell zustimmen - hat der Kindergartenausschuss noch keinerlei Kostenfragen diskutiert. Bürgermeister Neitsch sprach aber davon, dass die Beteiligten sich "selbstverständlich um Fördermittel bemühen" wollten. In der zweiten Oktoberhälfte soll AAD einen ersten Bauplan vorlegen, gestaltet nach de vom Kindergartenausschuss gemachten Vorgaben. Baubeginn könnte dann das Frühjahr 2009 sein.




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