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Hungerwinter 1947 - Folge 3: Kohlen einer 16-Jährigen gegen Körpereinsatz angeboten

Süßen mit Hustensaft aus der Apotheke

Rinteln (ur). Zu welchen Mitteln damals auch in Rinteln gegriffen wurde, um die Härten des "Steckrübenwinters" abzumildern, lässt sich an einer Erinnerung von Hanne Hohmann erkennen, die mit ihrer Mutter als elfjähriges Flüchtlingskind nach Rinteln kam, wo die Familie nach Heimkehr des Vaters zunächst in der Klosterstraße, später in der Dauestraße und schließlich in der Krankenhäger Straße wohnte: "Die beim Getreidestoppeln in der Erntezeit gesammelten Körner drehte Mutter durch die Kaffeemühle, kochte daraus einen Brei und mischte das mit Apfelmus (von Fallobst, das zuvor an den damals noch unbebauten Abschnitten von Drift und Contrescape gesammelt worden war)".



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