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Süntel-Buche gepflanzt: Zehn Meter müssen es schon sein

HACHMÜHLEN. Auf der Suche sind Hans Prasuhn und seine Mitstreiter ständig – auf Nachfrage wurden sie jetzt fündig: Die Fördervereins-Arbeitsgruppe Landschaftspflege hat eine neue Süntel-Buche gepflanzt.

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Autor

Gerhard Honig Reporter

Renate Haase und ihr Ehemann Dr. Hans Niemeyer aus Göttingen, beide Mitglieder des Fördervereins Hachmühlen-Brullsen, stellten auf ihrer Mertensaue einen Platz zur Verfügung.

Die Fläche genügt den Anforderungen des Baumes, der mindestens zehn Meter im Durchmesser benötigt – so breit wird der Baum im Laufe der Jahre vermutlich werden. Haase und Niemeyer legten bei der Pflanzaktion selbst mit Hand an und luden nach getaner Arbeit zu Kaffee und – passend zur Aktion – Baumkuchen ein.

Hans-Joachim Rothe vom Freundeskreis Süntel-Buchen, einem Zweig der Heimatbund-Ortsgruppe in Bad Münder, hatte ein passendes Bäumchen, rund sechs Jahre alt, ausgesucht. Es wurde im Arboretum des Freundeskreises gezogen und ausgesucht. Rothe hatte außerdem alles mitgebracht, was zu einer fachgerechten Pflanzaktion gehört. Dazu gehört auch eine Handvoll Mykorhiza, erklärte er den staunenden Beteiligten: Es ist das Substrat eines Fadenpilzes, der bei der Feuchtigkeit des Erdreichs wieder auswächst, mit dem Wurzelgeflecht der jungen Buche eine Symbiose eingeht und so das Wachstum des Pflänzlings wirksam unterstützt. Für Niemeyer als Forstmann und den anwesenden Gärtner Markus Müller aus Varenholz sicherlich ein bekannter Vorgang, für Laien aber durchaus erstaunlich.

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Die erfolgreiche Aktion begossen Prasuhn und alle Beteiligten mit einem Schluck Obstler. Die noch kleine Süntel-Buche wurde mit Pfählen und Draht gesichert – ein Unkraut- und Fegeschutz.

Für dieses Jahr plant die Arbeitsgruppe außer der Anschaffung des Jahresbaumes die Anlage einer Streuobstwiese, deren Vorbereitungen bereits laufen, wies Prasuhn in die Zukunft.

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