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Sturmtief sorgt für zu viel Wind

Bad Münder. Pünktlich zur Eröffnung des großen Drachenfestes der Bürgerinitiative für Kinder (BIK) prasselte der Regen auf das BIK-Gelände am Justus-von-Liebig-Weg hernieder. Die Sturmböen erreichten Spitzenwerte zwischen Windstärke sechs und sieben. Das war sogar für den Drachenverein „Sturmbremsen“ aus Hameln zu viel, um ihre großen Lenkdrachen in die Luft zu bringen.

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Auch die vielen kleineren Drachen der Besucher wollten nicht so recht an Höhe gewinnen. Drehten sie sich durch die wechselnden Winde doch in Bodennähe zu sehr im Kreis. Nur hin und wieder schaffte es ein geschickter Teilnehmer, seinen Drachen für mehrere Minuten in der Luft zu behalten.

„Schade“, sagte BIK-Vorsitzender Hubertus Japes, „noch am Vortag waren hervorragende Bedingungen gewesen“. Doch die Organisatoren hatten für zu viel Wind oder Flaute jede Menge andere Aktionen und Angebote auf dem BIK-Gelände parat.

Die Mitglieder des Drachenvereins aus Hameln bastelten im Gebäude eifrig Drachen mit den Kindern, auch wenn sie danach nicht mehr zum Einsatz kommen sollten. Außerdem sorgten Hüpfburg, Trampoline, ein Strohzelt, zahlreiche Geschicklichkeitsspiele und Bastelaktionen für reichliche Abwechslung. Neu in diesem Jahr war ein Glücksrad, bei dem es viele attraktive Preise zu gewinnen gab. Am Nachmittag sorgte die Big Band Bad Münder für Unterhaltung. Zum ersten Mal war auch die Jugendgruppe des DRK-Ortsverbandes mit dabei. Sie stellten sich und ihre Arbeit an einem Info-Stand vor und sorgten für das beliebte Kinderschminken.

Da im vergangenen Jahr das selbst gebackene Brot aus dem Lehmofen sofort vergriffen war, gab es jetzt auch wieder frisches, leckeres Brot, diesmal allerdings wurde vorsichtshalber etwas mehr Teig vorbereitet. Außerdem im Angebot: die traditionelle Bratwurst, Kaffee und Kuchen sowie frische Waffeln.

Als sich die Veranstaltung fast dem Ende näherte, klarte der Himmel etwas auf und der Sturm ließ nach. So konnte der von vielen Kindern ersehnte Höhepunkt doch noch stattfinden. Der Bonbon-Drachen der „Sturmbremsen“ stieg nach einer Bruchlandung noch zweimal in die Luft und ließ Süßes vom Himmel regnen.

„Das hat uns noch einmal alle entschädigt, aber wir hatten auch so einen unterhaltsamen Tag mit vielen glücklichen Besuchern“, resümierte Japes doch noch zufrieden. Zur Not, so der Vorsitzende, hätte man die Bonbons eben einfach in die Luft geworfen.oe

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