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Das Szenario: Technischer Defekt löst Brand in der Hachmühler Möbeltischlerei Schaper aus

Stützpunktwehr rückt geschlossen an – zur Übung

Hachmühlen (st). Als gestern Abend gegen 18.40 Uhr die Feuerwehr Hachmühlen den Einsatzort erreicht, bietet sich den Einsatzkräften folgendes Szenario: Es brennt in der Möbeltischlerei Schaper. „Durch einen technischen Defekt überhitzt in der mittleren Produktion eine Beleimungsmaschine und fängt Feuer“, erklärt Ortsbrandmeister Stephan Tschöke, der die Übung erarbeitet hat – es ist also nur eine Probe auf’s Exempel. Durch Späne und Staub breitet sich das Feuer aus, Arbeiter sind noch im Gebäude. Alle Stützpunktwehren werden alarmiert.

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Gegen 18.30 Uhr hatte Karl Schaper den Notruf per Handy abgegeben, kurz darauf ging der erste Alarm raus. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Die Lage wurde gesichtet, das herbeigerufene Einsatzleitfahrzeug der münderschen Wehr übernahm Koordination und Dokumentation des Einsatzes. Gezielt wurden die Männer zum Löschen und Bergen geschickt. Mehrere Atemschutztrupps durchsuchten das verrauchte Innere der Produktionshalle nach Verletzten – und sie wurden fündig. Am Ende retteten sie alle Mitarbeiter.

Stadtbrandmeister Carsten Koch zeigte sich zufrieden mit der Arbeit seiner Kameraden. „Es lief alles gut ab, die Aufgabenverteilung verlief klar und sinnvoll“, sagte der oberste Feuerwehrmann der Stadt. Eine kleine Kritik hatte er aber doch anzubringen: „Es kam ein wenig schleppend in Gang. Aber das ist nun einmal so bei einer Übung. Wenn die Feuerwehrleute merken, es ist kein echter Einsatz, dann nehmen sie ein wenig Schwung raus.“ Koch ist sich sicher, dass seine Männer bei einem echten Feuer mit züngelnden Flammen noch eine ganze Schippe drauflegen könnten. „Dann würde das hier noch schneller gehen. Aber die Koordination läuft sehr gut. Ich bin zufrieden.“

Holger Kreusel hat die Atemschutzüberwachung übernommen und gibt den Atemschutzträgern Anweisungen. Fotos: st


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