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Stadt plant Gestaltung des Laurentiusweges / Rücksicht auf andere Bauprojekte notwendig

Straßenausbau mit besonderen Tücken

Bad Münder (jhr). Das zentrale Bauvorhaben der Stadt in diesem Jahr – ein Straßenausbau, der die Planer der Stadtverwaltung durchaus fordert. „Die Maßnahme hat ihre nervösen Seiten, keine Frage“, sagt der Fachbereichsleiter Bauen, Uwe Hünefeld. Jetzt stellte er der Politik Details der Planung für den Laurentiusweg vor.

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Der Ausbau der Straße beschäftigt die städtischen Planer bereits seit mehreren Jahren, in den kommenden Monaten soll er realisiert werden. Dabei gilt es für Hünefeld und seine Mitarbeiter, eine Vielzahl von Aspekten in der Planung zu berücksichtigen – und dabei immer in engem Kontakt mit den Verantwortlichen anderer Bauvorhaben zu stehen. Beispielsweise der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die derzeit die Sanierung der nördlichen Bahnhofstraße betreibt. Nach der Fertigstellung des Kreuzungsbereiches Süntelstraße und der Hamel-Brücke wird die Sanierung auch den Bereich der Einfahrt zum Laurentiusweg betreffen, teilweise wird die Straße von dieser Seite aus nicht angefahren werden können. Eng abgestimmt werden müssen die Arbeiten am Laurentiusweg auch mit der Firma Richter Bau, die zunächst alte Gebäude der ehemaligen Hofstelle Schmidt am Laurentiusweg abreißen wird, dann in einem weiteren Schritt auf dem Areal drei Gebäude für seniorengerechtes Wohnen errichten will. Rücksicht muss auch auf die Belange der Anlieger genommen werden – und auch dem Umstand, dass während der Bauarbeiten Eltern ihre Kinder zur DRK-Kita am Laurentiusweg bringen und sie abholen, muss Rechnung getragen werden.

Vorgesehen ist der Ausbau des Laurentiusweges in mehren Schritten – zunächst soll der Anschluss an die Lange Straße hergestellt werden, dann die Gehweganlage und die Beleuchtung, dann der eigentliche Straßenaufbau. Für den Abschnitt Lange Straße bis Kindertagesstätte rechnen die Planer mit Kosten in Höhe von 170 000 Euro, für den Abschnitt bis zur Bahnhofstraße noch einmal 158 000 Euro einschließlich eines Wendeplatzes am Kita-Gebäude. Vorgesehen ist von Hünefeld im Abschnitt Kita bis Lange Straße eine Pflasterung – für ihn im Vergleich mit einer Asphaltdecke die bessere Lösung. „Und der Kostenvorteil für Asphalt ist beim derzeit hohen Ölpreis nicht gegeben“, erklärt Hünefeld. Bei der Pflasterung sei die Materialwahl sensibel zu betrachten, es müsse auf der einen Seite historisch wirken, auf der anderen Seite müsse die Nähe zu den Märkten beachtet werden.

Thema der Fragen im Bauausschuss war die Zuwegung zur Kindertagesstätte vom Laurentiusweg aus – bislang gibt es dort eine Treppe. Hünefeld erinnerte daran, dass der Zugang zur Kita vom Laurentiusfriedhof aus derzeit ein „schwebender Zustand“ sei. Kirchengemeinde und Stadt vertreten unterschiedliche Positionen zur öffentlichen Nutzung des parkähnlichen Geländes, eine Sperrung ist nicht ausgeschlossen. In der Ausbauplanung will der Fachbereichsleiter diesen Aspekt jedoch ausklammern. Poller sollen für mehr Sicherheit vor der Treppe sorgen, Kurzzeitparkplätze das Abholen der Kinder erleichtern. Der Ausschuss nahm die Planung zur Kenntnis, weitere Beratungen werden sich anschließen.



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