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Koleradstraße zu Schuljahresbeginn fertig / 130 000 Euro teure Sanierung auf einem Kilometer Länge

Straße breiter - Seitenstreifen mit Rütteleffekt

Hespe (gus). Damit die Schulbusse auch weiterhin durch Hespe fahren können, ist während der Sommerferien die Koleradstraße ausgebessert worden. Außerdem hat die Straße neue Seitenstreifen bekommen.

Auf rund einem Kilometer Länge ist der Weg auf ausgeklügelte Weise verbreitert worden. Mit Granitblöcken haben Mitarbeiter der Pollhäger Firma Burgemann einen Randbereich angelegt, der einer Gosse ähnelt. Die Funktion des Streifens, der aus drei Steinreihen besteht, ist jedoch eine andere. Hespes Bürgermeister Werner Vehling erklärt, dass mit dem Streifen eine Fahrbahnverbreiterung gelungen ist, die keine zusätzliche Versiegelung darstellt. Außerdem rechnet Vehling damit, dass Autofahrer, die auf die Steine ausweichen durch das Rütteln auch zum Tempodrosseln animiert werden. Ausweichmanöver sind auf der Koleradstraße laut Vehling dann nötig, wenn sich zwei Fahrzeuge aus unterschiedlichen Richtungen kommend begegnen. Speziell Busse zwingen Autofahrer demnach zum "Rechtsranfahren". Dort, wo keine Steine verlegt worden sind, haben die Burgemann-Arbeiter den Seitenstreifen mit Erde befestigt. So ist die befahrbare Fläche auf gut fünf Meter Breite angewachsen. Auch die Fahrbahn ist saniert worden. Dafür hat die Pollhäger Firma das Unternehmen Stohlmann aus Bad Oeynhausen ins Boot geholt. Dieses sollte neuen Beton-Asphalt auftragen, weil der alte Straßenbelag Risse bekommen hatte. Zudem war laut Vehling der Untergrund schadhaft. Die Arbeiten sind pünktlich zum Schuljahresbeginn erledigt worden. Die Baumaßnahme hat einen wichtigen Hintergrund. Früher, so Vehling, mussten die Schulkinder zur Kreisstraße gehen, um den Schulbus zu erreichen. Seit einigen Jahren fahren die Busse von Hiddensen aus durch Hespe hindurch und holen die Fahrgäste unter anderem an der Koleradstraße ab. Vehling: "Die Kinder sollen so nah an ihrem Zuhause abgeholt werden wie möglich." Und dazu sei die Sanierung der Koleradstraße dringend nötig gewesen. Das hat sich die Gemeinde einiges kosten lassen. 130 000 Euro sind im Haushalt 2008 für die Arbeiten veranschlagt worden. Nach Worten des Bürgermeisters wird das Geld ausreichen.




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