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Sternen-Pläne drohen zu scheitern

Stadthagen (ugr). Für die Aktion "Stadthagen zeigt Dir die Sterne" am 9. und 10. November soll ein großes Programm steigen. Der Haken: Für das Programm auf dem Marktplatz verweigert die Stadt bislang die Genehmigung - aus Rücksichtnahme auf einige Marktbeschicker, wie der SMS-Vorstand betont.

Es könnte ein Glanzlicht für die Einkaufsstadt Stadthagen werden: 84 Einzelhändler in der Kreisstadt haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. "Eine überragende Bilanz", wie SMS-Vorstand Carsten Bürgel findet. Unter dem Motto "Stadthagen zeigt Dir die Sterne" soll es vom nächtlichen Shopping bis zurParty auf dem Marktplatz ein Programm geben, das es in der Form noch nicht gegeben hat. Zum krönenden Abschluss des Nachteinkaufens am Freitag sollen Hubert Kah mit seinem Neue-Deutsche-Welle-Hit "Sternenhimmel" und anschließend DJ Wolf den Marktplatz in eine Partymeile verwandeln. Doch es könnten lediglich Sternschnuppen sein, die der SMS-Vorstand derzeit plant. Bürgermeister Bernd Hellmann habe dem Vorstand unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass es SMS-Aufgabe sei, mit den Marktbeschickern Einigkeit zu erzielen. "Das ist für uns aber kaum möglich", erinnert VorstandsvizeThomas Krömer an die Dissonanzen nach dem geplatzten Eisbahn-Projekt im Frühjahr. "Ein paar Marktbeschicker können doch nicht verhindern, was die riesige Mehrzahl der Einzelhändler will", ärgert sich Bürgel, zumal da es lediglich um ein Ausweichen beim Sonnabend-Markt um ein paar Meter gehen würde. "Uns bleibt dann nur eine Absage", sieht Vorstandsmitglied Henning Pusch die Pläne gefährdet. Hellmann habe erklärt, er fühle sich den Marktbeschickern verpflichtet, heißt es aus dem Vorstand. Für eine einvernehmliche Lösung habe das Stadtmarketing selber zu sorgen. Dabei gebe es für die Marktbeschicker in diesem Jahr ohnehin weniger Wochenmarktveränderungen, da es keinen Zunftmarkt gebe und schließlich auch das Eisbahnprojekt gestorben sei, so Vorstandsmitglied Björn Südmeyer. "Der Wochenmarkt ist uns lieb und teuer, aber wir fordern seit fast zwei Jahren ein Konzept, um solche Probleme lösen zu können", so Bürgel.



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