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Feuerbach: "Versäumnis tut mir Leid"

"Sterne"-Nacht am 9. 11. beschäftigt Rat

Stadthagen (ssr). Die Veranstaltung "Stadthagen zeigt dir die Sterne" vom 9. November war Thema in der Bürgerfragestunde der jüngsten Ratssitzung. Klaus Schubmann wollte wissen: "Wie wollen Sie verhindern, dass erneut eine solche Veranstaltung ausgerechnet am Tag der Reichspogromnacht veranstaltet wird?"

Gunter Feuerbach (CDU) ergriff die Initiative und gab zu, es sei "ein Versäumnis" gewesen, dass alle beteiligten Akteure das Datum im Vorfeld nicht "angemessen bemerkt" hätten. "Das tut mir im Nachhinein Leid", fügte er unter Zustimmung seiner Fraktionskollegen ausdrücklich hinzu. Dem schloss sich Merve Neuman-Tietzer namens der SPD/FDP-Gruppe an. Bürgermeister Bernd Hellmann nannte den Termin für die Veranstaltung "unglücklich gewählt". Er wisse vom Veranstalter Stadtmarketing Stadthagen (SMS) jedoch, dass "die Botschaft dort angekommen ist und dass eine Wiederholung dieser Terminlegung ausgeschlossen werden soll". Feuerbach fügte hinzu, der Zufall habe es gewollt, dass auf dem 9. November mit dem Tag des Mauerfalls auch ein freudiges historisches Ereignis liegt. An jenem Tag hätten Millionen DDR-Bürger den ersten Tag ihrer Freiheit erlebt. "Das ist durchaus ein Anlass zu feiern", sagte Feuerbach und betonte dann: "Man hätte grundsätzlich an dem Tag beides machen können - der Rat hätte etwa am frühen Nachmittag eine Gedenkstunde zur Reichspogromnacht abhalten können und abends hätte ,Stadthagen zeigt dir die Sterne" gefeiert werden können." Mit Blick auf die kommenden Jahre schlug Feuerbach aber vor, eine Veranstaltung solcher Art an diesem Datum zu vermeiden. Zudem solle sich der Ratüberlegen, ob er die früher auch in Stadthagen schon einmal geübte Tradition einer Gedenkstunde zur Pogromnacht wieder aufleben lassen sollte.




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