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Doppelgarage entspricht nicht den Vorstellungen des langjährigen Ortsbürgermeisters

Steinwedel enttäuscht über Turnhallenanbau

Hachmühlen (gho). Der Aufbau der Doppelgarage als Anbau an die Hachmühler Turnhalle vor rund zwei Wochen (wir berichteten) sollte für Ortsbürgermeister Helmut Steinwedel eigentlich ein Grund zur Freude sein. Hatten er und seine Hachmühler Ortsrats- und Vereinsmitstreiter doch lange Jahre für eine Lösung zur Stuhl-Lagerung in der Nähe der Turnhalle gekämpft. Doch das, was unter Leitung von Fachdienstleiter Dirk Hitzemann dort entstanden ist, entspricht einfach nicht den Vorstellungen der engagierten Hachmühler.

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„Wir haben mit einer Beton-Fertiggarage gerechnet, jetzt steht da ein Blechgehäuse“, sagt Steinwedel. Und er befürchtet, dass dieses Blechgehäuse den Möbeln, die dort untergestellt werden sollen, nicht genügend Schutz bietet. „Wir haben Angst, dass die Stühle, die wir über Jahre durch Spenden gesammelt haben, Schaden nehmen könnten.“ Denn: „Erst einmal ist die Garage ziemlich labil, und zweitens sind die Wände nicht bodenschlüssig. Da pfeift der Wind durch, die Möbel sind der Witterung ausgesetzt“, sagt Steinwedel.

Was den Ortsbürgermeister am meisten enttäuscht. „Die Stadt hat die Garage einfach aufbauen lassen, ohne uns vorher noch einmal nach unserer Meinung zu fragen“, moniert Steinwedel: „Das hätte doch schnell und einfach zur Problemlösung beitragen können.“ Immerhin 10 900 Euro hat die Garagen-Lösung laut Hitzemann gekostet. Zwar seien einmal rund 15 000 Euro vorgesehen gewesen, aber auch fast 11 000 Euro seien zu viel, um eine nicht zufriedenstellende Variante zu errichten. „Gemeinsam hätten wir eine gangbare Lösung finden können. Die Hachmühler Vereine haben immer ihre Bereitschaft signalisiert, einen Teil der Kosten mitzutragen“, so Steinwedel.

Schließlich sei die Hachmühler Turnhalle aufgrund des Fehlens eines Dorfgemeinschaftshauses der Ort, an dem zahlreiche größere Feste und Veranstaltungen stattfänden, die die Dorfgemeinschaft zusammenhielten, sagt Steinwedel. Daher auch die Notwendigkeit zur Stuhllagerung. Gestern haben sich Steinwedel und weitere Ortsratsmitglieder noch einmal mit Hitzemann und Fachbereichsleiter Uwe Hünefeld zusammengesetzt. Hitzemann: „Wir haben alles geregelt. Ich glaube nicht, dass Probleme auftreten werden. Wenn doch, dann werden wir diese beheben.“ Die Schlitze unter den Wänden sollen laut Steinwedel noch geschlossen werden. Und dann wolle man abwarten, ob sich der Garagenanbau nicht doch bewährt.



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